Rossfeld-Direktorin: «Weg mit Ausgrenzung und Hürden!»

    Giovanna Battagliero
    Giovanna Battagliero

    Bern,

    Menschen mit Behinderungen sind im Alltag oft benachteiligt. Eine Kolumne von Giovanna Battagliero, Direktorin der Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld.

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    Giovanna Battagliero, Direktorin der Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld. - zVg

    Wir leben in Zeiten von Ausgrenzung und wachsendem Machtstreben einzelner Akteure in Politik und Wirtschaft. Davon besonders Betroffene und Menschen, die dem im Kleinen und Grossen etwas entgegensetzen wollen, gibt es viele.

    Aber sie werden oft zu wenig gehört. Z.B. weil sie kein Stimmrecht und keine starke Lobby haben oder sich mit ihnen nichts verdienen lässt. Zu diesem Kreis gehören auch Menschen mit Behinderungen.

    Braucht es mehr politische Mitsprache für Menschen mit Behinderungen?

    Pro Infirmis zeigt mit ihrem zweiten Inklusionsindex 2026, wie sie in der Schweiz ihren Alltag erleben. Oft stehen Betroffene in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Bildung, Familie und Freizeit «dazwischen»: nicht ganz ausgeschlossen, aber auch nicht wirklich gleichberechtigt und selbstverständlich dabei.

    Die Studie erinnert uns daran, dass es nicht an den ausgegrenzten Menschen liegt, sich anzupassen. Vielmehr muss die Gesellschaft Barrieren abbauen – in Gebäuden, in Schulen, am Arbeitsplatz. Aber vor allem in unseren Köpfen.

    Pro Infirmis
    Menschen mit Behinderungen verdienen uneingeschränkten Zugang zu Bildung, Arbeit und Freizeit. - keystone

    Jede Entscheidung in Politik, Arbeit und Alltag kann dazu beitragen, dass Teilhabe gelingt. Gerade in herausfordernden Zeiten ist der Appell an uns alle, sich für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen nötiger denn je. Denn Inklusion ist ein Recht, keine Ausnahme.

    Zur Autorin

    Giovanna Battagliero (*1975) ist Direktorin der Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld.

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    Kommentare

    User #1214 (nicht angemeldet)

    es wird ja auch so wenig getan und es geht allen superschlecht in der schweiz. jammern geht immer

    User #4425 (nicht angemeldet)

    Grünen-Glättli meinte 2024 auf dem Bundesplatz Inklusion ist genauso wichtig wie der Atomaustieg und ja ich war dabei.

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