Edelweisshemd ist Motiv der Sonder­briefmarke ESAF 2025

Redaktion
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Bern,

Das Produktmanagement der Post hat das Edelweisshemd als Thema der Sonderbriefmarke ESAF 2025 ausgewählt.

Das Muster ist geschütztes Eigentum der Familie Jenni von der Märithuesli AG in Brienzwiler, die laut einer Mitteilung der Post die Erlaubnis zur Nutzung erteilt hat. Das Edelweisshemd sei besonders im Schwingsport sehr beliebt und eigne sich darum gut für die Sonderbriefmarke anlässlich des diesjährigen Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) im Glarnerland. Das Erkennungsmerkmal des Edelweissmusters ist die breite, wilde Blume, die sich über einen hellblauen Hintergrund spannt.

Die diesjährige Sonderbriefmarke gleicht einem kleinen Stoffquadrat. Das Design geht über die Zacken der Marke hinaus, wobei zehn Marken zusammen mit dem Bogen eine Einheit und Stoffbahn bilden. Der originale Stoff des Edelweisshemds wird aus doppelfädigem Garn gewoben und ist robust aber gleichzeitig weich. Während es ursprünglich als Arbeitshemd getragen wurde, ist es laut Familie Jenni seit den 1970er Jahren auch im Schwingsport beliebt.

Die Familie Jenni produziert seit 45 Jahren Hemden im Berner Oberland und verkauft diese an mehreren Standorten unter der Märithuesli AG. Die Edelweisshemden seien besonders beliebt. «Unsere Kundinnen und Kunden fragten uns immer wieder nach Edelweisshemden. Da dieser Markt damals fast vollständig ausgetrocknet war, konnten wir nirgends einen Anbieter finden. Schlussendlich fanden wir eine Weberei, kauften Stoff ein und stellten eine Schneiderin ein», wird Samuel Jenni in der Mitteilung zitiert.

Kommentare

User #4953 (nicht angemeldet)

Das Edelweisshemd ist nicht traditionell; es ist nicht vorgeschrieben und erst 1990 durch zwei Hersteller populär gemacht worden.

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