BEKB: Mit Annelis Lüscher Hämmerli beginnt ein neues Kapitel
Die BEKB hat an ihrer Generalversammlung ein neues Kapitel aufgeschlagen: Annelis Lüscher Hämmerli übernimmt das Präsidium von Antoinette Hunziker-Ebneter.

Mit Annelis Lüscher Hämmerli rückt eine moderne, erfahrene Führungspersönlichkeit an die Spitze des Verwaltungsrats der Berner Kantonalbank.
Die Finanz- und Risikoexpertin gehört seit sieben Jahren dem Gremium an und kennt die Bank, ihre Kultur und ihre Herausforderungen bestens. Sie übernimmt das Präsidium in einer Zeit, in der die BEKB wirtschaftlich stark dasteht und gleichzeitig konsequent in ihre Zukunft investiert.
Ein Moment des Übergangs
Die diesjährige Generalversammlung war deshalb weit mehr als eine ordentliche Aktionärsversammlung. Sie wurde zu einem Moment des Übergangs, geprägt von Dankbarkeit gegenüber der abtretenden Präsidentin und grossem Vertrauen in die neue Führung.
Antoinette Hunziker-Ebneter übergab ihr Amt nach elf Jahren mit sichtbarer Verbundenheit zur Bank. In ihrer Abschiedsrede stellte sie den Wert «Vertrauen» ins Zentrum. Jenes Prinzip, das Banken glaubwürdig macht und langfristigen Erfolg erst ermöglicht.

«Vertrauen entsteht durch Kontinuität, Verlässlichkeit und konsequentes Handeln», sagte sie. Genau diese Haltung habe die BEKB stark gemacht.
Der Mensch im Zentrum
Mit ihrer Nachfolgerin sieht sie diese Werte in guten Händen. Annelis Lüscher Hämmerli bedankte sich denn auch für das Vertrauen, das man ihr entgegenbringe: «Ich nehme es ernst und werde alles daran setzen, es täglich zu rechtfertigen. In unserer Branche ist Vertrauen das wertvollste Gut.

Und gleichzeitig das Fragilste, was wir haben», betonte die neue Verwaltungsratspräsidentin. Denn Vertrauen sei gerade in Zeiten des Wandels der wichtigste Wettbewerbsvorteil der BEKB und entstehe nicht durch Worte.
«Sondern durch Menschen und das, was wir tun. Jeden Tag.» Deshalb hob sie in ihrer ersten Rede als Präsidentin auch die Bedeutung der Menschen hinter der Bank hervor: «Nicht Strategien oder Strukturen sind entscheidend, sondern engagierte Mitarbeitende, die Verantwortung übernehmen.»
Dass die neue Präsidentin ursprünglich Biologie studierte, verlieh ihrer Rede eine besondere Note. Wachstum lasse sich nicht erzwingen, erklärte sie anhand des Bildes eines Baumes.

«Entscheidend sind die richtigen Bedingungen: guter Boden, Licht, Pflege und der richtige Schnitt.» Genau darin sehe sie ihre Aufgabe an der Spitze der Bank.
Starke Position der BEKB
Der Führungswechsel erfolgt in einer Phase grosser Stärke. CEO Armin Brun präsentierte an der Generalversammlung ein Geschäftsergebnis, das die Position der BEKB eindrücklich unterstreicht.
Die Aktie legte 2025 um über 30 Prozent zu, der Gewinn erreichte mit 175,4 Millionen Franken das zweitbeste Ergebnis der Geschichte der Bank. «Diese Kursentwicklung ist weit mehr als nur eine Börsenzahl», erklärte Brun in seiner Rede.
Fakten zur BEKB 2025
· Starkes Ergebnis in anspruchsvollem Umfeld
· Gewinn 2025: 175,4 Mio. Franken
· Zweitbestes Ergebnis der Bankgeschichte
· Aktienkurs 2025: +30 %
· Starkes Wachstum im Hypothekargeschäft
· 50 neue Stellen geschaffen
· Gesamtkapitalquote: 20,4 %
· Dividende wird zum 30. Mal erhöht
«Sie ist Ausdruck des hohen Vertrauens in unsere Strategie und in unsere finanzielle Stärke.» Gleichzeitig investiert die BEKB gezielt in Digitalisierung, Sicherheit und neue Arbeitsplätze.
Trotz anspruchsvollem Marktumfeld bleibt die Bank ihrer langfristigen Strategie treu: solides Wachstum, geringe Risiken und eine starke Eigenkapitalbasis.

Besonders bemerkenswert: Die BEKB erhöht ihre Dividende seit 30 Jahren ununterbrochen. Eine Kontinuität, die in der Schweiz nur wenige Unternehmen vorweisen können.
Traditionsbewusst und offen für Neues
Der Wechsel von Antoinette Hunziker-Ebneter zu Annelis Lüscher Hämmerli steht damit sinnbildlich für die Entwicklung der gesamten Bank: traditionsbewusst, verantwortungsvoll und offen für neue Perspektiven.
Seit ihrer Gründung 1834 begleitet die BEKB Generationen von Kundinnen und Kunden. Die Generalversammlung 2026 zeigte eindrücklich, wie die Bank ihre Geschichte weiterträgt: mit einer neuen Präsidentin, aber mit derselben Haltung.








