Ein US-Paar reiste für ihre Hochzeit extra nach Schottland. Weil das Gepäck allerdings auf dem Weg dorthin verloren ging, fiel das Fest beinahe ins Wasser.
Hochzeit
Nur dank der Hilfe zahlreiche Menschen konnte das US-Paar letztlich doch heiraten. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein US-Paar verlor auf dem Weg zur Hochzeitslocation in Schottland ihr gesamtes Gepäck.
  • Dank zahlreicher Spenden und reichlich Mithilfe konnten sie den grossen Tag doch feiern.

Zwei Jahre lang haben Amanda und Paul ihre Traumhochzeit auf der schottischen Insel Skye geplant. Doch das Paar aus Orlando hatte die Rechnung ohne das aktuelle Flugchaos gemacht.

Nicht nur, dass sie drei Tage später und damit erst in der Nacht vor der Hochzeit in Skye ankamen. Nein, nicht einmal ihr Gepäck schaffte es bis auf die schottische Insel.

Gepäckband
Statt zahlreichen Gepäckstücken war das Gepäckband leer. (Symbolbild) - Pixabay

«Wir kamen zum Gepäckband und sahen, dass es komplett leer war und unsere Taschen nicht da waren.» Das sagte Amanda gegenüber «The Guardian». Mit den Eheringen, aber ohne Hochzeitskleid oder Anzug war sie bereit, die Hochzeit abzublasen.

Doch ihre örtliche Fotografin Rosie schaffte es, das Unmöglich möglich zu machen. Noch am Abend der Ankunft postete sie in den sozialen Medien einen Appell – und wurde daraufhin mit Hilfsangeboten überflutet. Nur wenige Stunden später hatte sie acht Brautkleider ihrer Grösse zur Auswahl und ein komplettes Kilt-Set.

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«Rosie hat das alles gemacht. Wegen ihrer Ausdauer haben wir geheiratet», freut sich Amanda. «Jede einzelne Person, die uns ihre Hilfe angeboten hat, wird für immer einen Platz in unseren Herzen haben.»

Hochzeitskleid mit besonderer Bedeutung

Einen besonderen Dank richtet Amanda an Theresa. Wie sieben andere Frauen hatte auch sie ihr Brautkleid gespendet.

Hochzeitskleid
Obwohl es nicht ihr Kleid war, hatte das ausgeliehene Brautkleid eine besondere Bedeutung für Amanda. (Symbolbild). - Keystone

Dass es letztlich ausgerechnet ihres wurde, hat mit ihrem Beruf als Betreuerin der Schulverpflegung. Denn auch Amanda ist zu Hause in den Vereinigten Staaten eine Betreuerin der Schulverpflegung. «Es bedeutete mir viel, weil ich wusste, dass es von jemandem kam, der seine Schüler genauso liebt wie ich.»

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