Good News: Nasenabstrich könnte bei Parkinson-Diagnose helfen

    Redaktion
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    Österreich,

    Ösi-Forscher glauben, dass ein Nasenabstrich, wie er auch bei der Erkennung des Coronavirus gemacht wird, bei der Früherkennung von Parkinson helfen könnte.

    Nasenabstrich Coronavirus Parkinson
    Beim Coronavirus wird per Nasenabstrich getestet, ob jemand positiv ist oder nicht. Diese Methode, meinen österreichische Forscher, könnte auch bei der Früherkennung einer Parkinson-Erkranku - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf das Coronavirus wird weltweit mittels Nasenabstrich getestet.
    • Diese Variante könnte bald auch in einem anderen Krankheitsgebiet angewendet werden.
    • Forscher glauben, der Abstrich könnte bei der Früherkennung von Parkinson helfen.

    Nun gut, der Test ist etwas unangenehm. Aber durchaus sehr effektiv! Die ganze Welt testet zurzeit auf das Coronavirus mittels eines Nasenabstrichs. Nun könnte diese Test-Strategie aber auch in einem anderen Krankheitsfeld bald angewendet werden.

    Coronavirus Mexiko
    Eine Frau lässt sich in Mexiko City auf das Coronavirus testen. Offenbar fehlt es an dem Land an Schutzausrüstung für Ärzte und andere Spitalmitarbeiter. - Keystone

    Österreichische Forscher gehen nämlich davon aus, dass ein solcher bei der Früherkennung von Parkinson helfen könnte. Der Hintergrund: Parkinson-Patienten leiden oft unter Muskel-Zittern, Krämpfen und Gleichgewichtsstörungen. Noch vor diesen Symptomen melden viele aber einen schlechteren Geruchssinn.

    Forscher testeten 60 Personen per Nasenabstrich auf Parkinson

    Wie «Deutschlandfunk» berichtet, führten die Forscher deshalb bei 60 Testpersonen einen Nasenabstrich durch. Die Testpersonen wiesen bereits die ersten Anzeichen einer Parkinson-Erkrankung auf: unkontrollierte körperliche Bewegungen beim Träumen.

    parkinson-krankheit
    Parkinson tritt meist in der zweiten Lebenshälfte auf. - Pexels

    Bei 46 Prozent der Getesteten fanden die Forscher dann auch einen gestörten Proteinkomplex, der typisch für Parkinson ist. Diese Störung konnten die Forscher bereits früher bei Erkrankten in der Nasenschleimhaut nachweisen. Bei einer Kontrollgruppe ohne Symptome konnte bei nur rund zehn Prozent diese Proteinstörung nachgewiesen werden.

    Die Forscher hoffen nun, mittels eines solchen Nasenabstrichs einen Früherkennungstest entwickeln zu können. Heutzutage wird zur Parkinson-Abklärung eine Punktion der Wirbelsäule durchgeführt. Die Rückenmarksflüssigkeit gibt anschliessend Aufschluss über eine Infektion.

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