Final Fantasy

    Final Fantasy Resonance im Test – Nostalgie mit Herz

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Japan,

    Final Fantasy Resonance verbindet nostalgische Pixelgrafik mit taktischen Kämpfen und emotionaler Tiefe. Das klassische Rollenspiel erscheint am 22. Oktober.

    Final Fantasy Resonance
    Final Fantasy Resonance wurde von Square Enix und dem japanischen Entwicklerstudio Lancarse gemeinsam entwickelt. - Square Enix

    Final Fantasy Resonance besinnt sich auf die traditionellen Stärken japanischer Rollenspiele. Square Enix kombiniert rundenbasierte Kämpfe, eine farbenfrohe Fantasywelt und eine Geschichte über Freundschaft, Hoffnung und Menschlichkeit.

    Wie die «PC Games» berichtet, orientiert sich das Spiel bewusst an den Pixel-Wurzeln der Serie. Die Redaktion vergibt für die PC-Version 8,5 von 10 Punkten und hebt insbesondere die emotionale Erzählweise hervor.

    Im Mittelpunkt stehen Rain und Lasswell, zwei Ritter aus dem Königreich Grandshelt. Gemeinsam mit der geheimnisvollen Fina reisen sie durch die Welt, um weitere Kristalle vor der Zerstörung zu bewahren.

    Final Fantasy Resonance: Pixelgrafik trifft taktische Kämpfe

    Laut dem «Standard» basiert das Rollenspiel auf dem ersten Handlungsabschnitt des 2015 veröffentlichten Mobile-Spiels Final Fantasy Brave Exvius. Square Enix und das Entwicklerstudio Lancarse haben Geschichte, Oberwelt und Kampfsystem für die neue Einzelspielerfassung überarbeitet.

    Optisch verbindet das Spiel pixelige Figuren mit dreidimensionalen Landschaften, modernen Lichteffekten und räumlicher Tiefe. Der HD-2D-Stil, bekannt aus Octopath Traveler, verleiht der klassischen Präsentation eine zeitgemässe Gestaltung.

    Freust du dich auf Final Fantasy Resonance?

    In den Gefechten stehen bis zu vier Figuren gleichzeitig auf dem Feld, während eine Zeitleiste die Reihenfolge ihrer Aktionen anzeigt. Wer gegnerische Schwächen gezielt ausnutzt, kann deren Schock-Leiste leeren und zusätzliche Angriffe für die eigene Gruppe freischalten.

    Legendäre Helden und bis zu 80 Stunden Spielzeit

    Eine Besonderheit sind die sogenannten Visionen, mit denen bekannte Figuren aus früheren Serienteilen neue Fähigkeiten beisteuern. Cloud, Terra, Clive und Sephiroth gehören zu den bekannten Gesichtern, deren Kräfte unterschiedliche Kampfstrategien ermöglichen.

    Wie die «Bluewin» berichtet, wurden die kostenpflichtigen Zufallsziehungen und Mikrotransaktionen des ursprünglichen Mobile-Spiels entfernt. Stattdessen lassen sich die Visionen im Spiel freischalten und verbessern.

    Neben der Hauptgeschichte bietet Final Fantasy Resonance zahlreiche Nebenquests, versteckte Sammelobjekte und optionale Bosskämpfe. Laut dem «Standard» dauert die Hauptstory 30 bis 40 Stunden, für Komplettierende bis zu 80 Stunden.

    Grosser Soundtrack, kleine Schwächen

    Auch musikalisch setzt das Rollenspiel auf einen umfangreichen Soundtrack. Dieser umfasst 87 neu arrangierte Stücke aus den Mobile-Vorlagen sowie 33 neue Kompositionen von Noriyasu Agematsu.

    Ganz ohne Kritik kommt Final Fantasy Resonance nicht aus. Die «PC Games» bemängelt, dass die aufwendigen Resonanz-Angriffe durch wiederkehrende Animationen den Spielfluss bremsen können.

    Final Fantasy Resonance
    Final Fantasy Resonance entführt Spielende in eine farbenfrohe Fantasywelt voller Kristalle, legendärer Helden und taktischer Kämpfe. - Square Enix

    Final Fantasy Resonance erscheint am 22. Oktober 2026 für PS5, Xbox, Switch und PC. Dem «Standard» zufolge liegt der Preis je nach Plattform zwischen 50 und 60 Euro.

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