Nikhil «Forsaken» Kumawat ist für 5 Jahre vom eSport gebannt

    Dennis Appel
    Dennis Appel

    China,

    Nachdem der indische eSportler Nikhil «Forsaken» Kumawat einen Aim-Bot benutzt hat, wurde er für 5 Jahre von allen eSports-Aktivitäten gebannt.

    Nikhil «Forsaken» Kumawat ist in seinem Trikot auf schwarz grauem Hintergrund.
    Viele Leute sind der Meinung, dass ein lebenslänglicher Bann besser gewesen wäre. - Dualshockers

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nikhil «Forsaken» Kumawat wird für 5 Jahre von der ESIC von allen eSports-Events gesperrt.
    • Der CS:GO-Profi hat versucht, die Untersuchung seines PCs zu verhindern.
    • In einem Interview beklagt er sich über sein Leben mit Counter Strike: Global Offensive.

    Der indische CS:GO Pro-Gamer Nikhil «Forsaken» Kumawat wurde für fünf Jahre von allen eSports-Aktivitäten gebannt. Dieser Entscheid wurde von der ESIC (Esports Integrity Coalition) gefällt. Diesen Bann erhielt er, nachdem bewiesen wurde, dass Nikhil am Zowie Extremesland Tournament in Shanghai einen Aim Bot verwendet hat.

    Während des Turniers wurden die Veranstalter auf den Spieler aufmerksam und untersuchten seinen Computer. Der indische Spieler hat daraufhin versucht, die Untersuchung zu verhindern, was aber nicht klappte.

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    Sind 5 Jahre genug?

    In einem offiziellen Statement der ESIC zu diesem Thema wurde erwähnt, dass man sich bewusst sei, dass viele Fans und Spieler auf einen lebenslänglichen Bann gehofft haben, besonders da Kumawat nicht das erste Mal betrogen hat:

    «Wir haben Art und Umfang seines Betrugs als Straftat der Stufe vier nach dem offiziellen Kodex angesehen (Art. 2.4.4.4). Für eine zweite Straftat ist die Höchststrafe ein lebenslanges Verbot, aber wir waren der Ansicht, dass dies nicht verhältnismässig ist, da seine erste Straftat im Jahr 2017 nur sehr indirekt mit dieser Straftat zusammenhängt und ein lebenslanges Verbot daher unverhältnismässig gewesen wäre.

    Wir sind uns bewusst, dass viele in der CS:GO-Community damit nicht einverstanden sind, und wir verstehen ihre Gefühle, sind aber nicht einverstanden und wir sind der Meinung, dass Sanktionen in eSports das widerspiegeln sollten, was im traditionellen Sport akzeptiert wird, wenn unsere Branche professionalisiert wird.»

    «Forsaken» war unzufrieden mit seiner Leistung

    In einem Interview mit AFK Gaming hat Kumawat erklärt, warum er den Aim Bot verwendet hat:

    «Ich hatte Vertrauen in meine Spielentscheidungen, ich hatte Vertrauen in mein Verständnis des Spiels, aber ich hatte nie Vertrauen in mein Aim, so dass ich dies kompensieren musste, indem ich den falschen Weg einschlug.»

    Weiterhin hat «Forsaken» ausgesagt, dass er von niemandem unter Druck gesetzt wurde, diesen Bot zu benutzen.

    Ausserdem beklagte er, dass ihm nichts Gutes widerfahren sei, seitdem er angefangen hat, Counter Strike: Global Offensive zu spielen und dass er im Nachhinein am liebsten nie mit dem Spiel angefangen hätte.

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