Premiere ausserhalb der USA: Ig-Nobelpreise in Zürich verliehen
Vom Energiegehalt von Kakerlakenmilch über stinkende Teenager bis zu spritzfreien Pissoirs: Zehn wissenschaftliche Studien, die «erst zum Lachen und dann zum Denken anregen» sollen, sind in Zürich mit «Ig-Nobelpreisen» ausgezeichnet worden.

Erstmals in der 35-jährigen Geschichte der Auszeichnung fand die Zeremonie am Donnerstag ausserhalb der USA statt.
Zu den ausgezeichneten Arbeiten gehört eine Studie über Kakerlakenmilch: Proteine aus der Milch einer Kakerlakenart liefern demnach dreimal so viel Energie wie Milchproteine von Kühen.
Ebenfalls prämiert: Konstruktionspläne für spritzfreie Pissoirs, eine biologische Definition des Küssens, Reiche, die Kindern Süssigkeiten wegnehmen, die Aerodynamik beim Naseputzen, Schlangenbiss-Tests, Mückenrüssel als 3D-Druckerdüsen sowie unsere Vorliebe für Freunde, die fies zu Feinden sind.
Auch Schweizer Forschende empfingen einen Preis: Marcel van der Heijden und Franz Bender gewannen Preis für ein Experiment, bei dem zur Beurteilung der Bodengesundheit Unterhosen vergraben wurden.






