Pflanzenartenvielfalt im Bielersee hat sich verdoppelt
Die Artenvielfalt der Wasserpflanzen im Bielersee hat sich seit den 1980er-Jahren verdoppelt. Das teilt der Kanton Bern am Montag gestützt auf seine neusten Untersuchungen mit.

Der Zustand des Sees verbesserte sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich. Die Pflanzenwelt profitierte von einer sinkenden Nährstoffkonzentration und einer besseren Wasserqualität. Zudem breiteten sich die Wasserpflanzen in grössere Tiefen aus.
Ein besonderes Zeichen für die ökologische Erholung ist die Ausbreitung der Armleuchteralgen, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Deren starke Zunahme zeige, dass sich der See seinem natürlichen Zustand wieder annähere.
Gleichzeitig steht das Ökosystem vor neuen Herausforderungen, wie es weiter heisst. Der Klimawandel und invasive Arten setzen den Tieren und Pflanzen in dem Gewässer immer stärker zu.
Die eingeschleppte Wasserpflanze Nuttalls Wasserpest bedeckt mittlerweile rund zehn Prozent der untersuchten Seefläche. Auch die invasive Quaggamuschel beeinflusst den Lebensraum negativ, weshalb das kantonale Amt für Wasser und Abfall den Zustand des Sees weiterhin überwacht.






