Spital Emmental schafft in Burgdorf und Langnau zusätzliche Betten
Das Spital Emmental baut seine stationären Behandlungskapazitäten aus. Wegen der steigenden Nachfrage entstehen an den Standorten Burgdorf und Langnau zusätzliche Betten und Notfallplätze.

Die Erweiterung erfolgt schrittweise ab diesem November, wie das Spital am Montag in einer Mitteilung schrieb. In Burgdorf werden insgesamt zehn zusätzliche stationäre Betten geschaffen.
Diese Betten will das Spital zunächst saisonal betreiben und so die erwartete höhere Auslastung während der Herbst- und Wintermonate auffangen. Auf dem Notfall in Burgdorf schafft das Spital Emmental zwei zusätzliche Behandlungsplätze.
Am Standort Langnau wird die geriatrische Akutrehabilitation für ältere Menschen Anfang des nächsten Jahres von sechs auf acht Betten aufgestockt. Ein weiterer Ausbau auf zehn Plätze ist für das Jahr 2028 geplant.
Als Gründe für die Massnahmen nennt das Spital die stetig zunehmende Nachfrage, eine zunehmend älter werdende Bevölkerung, die Weiterentwicklung der orthopädischen Versorgung sowie saisonale Schwankungen beim Patientenaufkommen. Zudem hätten die Konsultationen auf dem Notfall zwischen den Jahren 2024 und 2026 um rund sieben Prozent zugenommen.






