Mini

Mini-Roboter soll künftig Zähne für Kronen präparieren

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Basel,

Mund auf für den Roboter: Forschende der Universität Basel haben einen Mini-Roboter entwickelt, der künftig Zähne präzise für das Einsetzen einer Krone abschleifen soll.

Der neue Zahnarzt-Roboter ist etwa so gross wie ein Weinkorken.
Der neue Zahnarzt-Roboter ist etwa so gross wie ein Weinkorken. - Universität Basel/Catherine Weyer

Der Prototyp mit dem Namen «MIR» ist etwa so gross wie ein Weinkorken, wie die Universität Basel am Dienstag mitteilte.

Er soll Teile der Vorbereitung für Zahnkronen automatisieren. Bislang sind für eine Krone meist mehrere Besuche nötig. In Zukunft soll nach einem digitalen Scan ein Behandlungsplan erstellt werden, anhand dessen der Roboter den Zahn in die gewünschte Form bringt. Die Krone könnte dadurch früher bestellt werden.

Der Roboter wird auf einer individuell angepassten Zahnschiene befestigt. Motoren und Steuerung befinden sich ausserhalb des Mundes und sind über biegsame Wellen und Kabel mit dem Gerät verbunden.

Getestet wurde das System bislang an künstlichen Zahnmodellen. Dabei arbeitete der Roboter nach Angaben des Forschungsteams mit einer Genauigkeit von weniger als 0,2 Millimetern. In weiteren Entwicklungsschritten sollen Sensoren und eine Kamera eingebaut werden, damit das System seine Position laufend überwachen und korrigieren kann.

Bis zu einem Einsatz in Zahnarztpraxen dürfte es noch dauern. Als Nächstes wollen die Forschenden Sensoren und eine Kamera in den Roboter einbauen. Damit soll das System seine Position und den Behandlungsverlauf überwachen können. Laut Forschungsgruppenleiter Georg Rauter wüsste das System so auch nach einem Stromunterbruch, wo es die Arbeit wieder aufnehmen muss. Das Ziel sei, den Roboter dadurch nicht zu vergrössern.

Entwickelt wurde der Dentalroboter gemeinsam mit Fachleuten aus der Zahnmedizin sowie Industriepartnern im Rahmen eines von der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse geförderten Projekts.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #1447 (nicht angemeldet)

Die Entwicklung ist Dramatisch und nicht ein Fortschritt sondern ein Problem.

User #4545 (nicht angemeldet)

Klar damit kann man in noch schnellerer Zeit mehr Patienten behandeln und noch mehr verlangen. Gehe schon längst im Ausland zum Zahnarzt sind genau so Top modern die Preise hier sind eine Frechheit.

Weiterlesen

Strahleggweg
141 Interaktionen
Winterthur
chauffer
65 Interaktionen
Voller Einsatz!

MEHR MINI

x
263 Interaktionen
Zürich
Deutsche Bundesbank
Deutsche Bundesbank
Formel 2 Mini Ungarn
3 Interaktionen
Formel-2-Drama
Vor Rügen (D)

MEHR AUS STADT BASEL

Omlin
3 Interaktionen
Gegen den FC Thun
FC Basel
3 Interaktionen
Verhandlungen laufen
Angriff Linksradikale Freispruch Pfefferspray
Türkisches Kinderfest