Basel-Stadt subventioniert jede Publibike-Fahrt mit 5.40 Franken
Der Kanton Basel-Stadt hat das Veloverleihsystem von Publibike bisher mit durchschnittlich 5.40 Franken pro Fahrt subventioniert. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Antwort der Regierung auf eine schriftliche Anfrage von Philip Karger (LDP) hervor.

Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Nutzung der Leihvelos in den ersten zwei Jahren noch sehr gering gewesen sei. Die Beträge hätten sich in der Zeit nach der Inbetriebnahme 2021 noch auf wenige Fahrten verteilt, heisst es.
Mit steigenden Nutzungszahlen sei der durchschnittliche Förderbeitrag gesunken. Im bisher nutzungsstärksten Betriebsjahr 2024 betrug er rund 3.40 Franken pro Fahrt, schreibt die Regierung.
Bis Ende August 2026 wurden mit den Leihvelos rund 350'000 Fahrten unternommen. Bis Ende 2026 dürften gemäss Hochrechnung weitere rund 50'000 Fahrten hinzukommen.
Parlament entscheidet über Weiterführung ab 2030
Die Regierung sprach 2020 knapp 2,2 Millionen aus dem Mobilitätsfonds für den Aufbau und fünf Jahre Betrieb eines Velo- und E-Bike-Verleihsystems. Sie entschied im Juni 2026, den Vertrag mit dem Anbieter Publibike um weitere drei Jahre zu verlängern und sprach dafür zusätzliche 1,2 Millionen Franken aus dem Mobilitätsfonds als Defizitgarantie.
Die Regierung räumte in der Antwort ein, dass ein solches Leihvelosystem nicht kostendeckend betrieben werden könne. Sie wolle die Entwicklung über die nächsten drei Jahre beobachten. Der Grosse Rat werde entscheiden, ob das Verleihsystem ab 2030 weiterbesteht.










