Künstliche Intelligenz

    Künstliche Intelligenz kann seltene Herzanomalien präzise erkennen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Ein von Schweizer Forschenden entwickeltes KI-Tool kann laut der Universität Bern Anomalien der Herzkranzgefässe präzise erkennen und identifizieren.

    Arzt, Künstliche Intelligenz
    Ein von Schweizer Forschenden entwickeltes KI-Tool ist in der Lage, Anomalien in den Herzkranzgefässen mit hoher Präzision zu erkennen. (Archivbild) - depositphotos

    Künstliche Intelligenz (KI) kann Anomalien der Herzkranzgefässe präzise erkennen. Ein von Schweizer Forschenden entwickeltes KI-Tool identifizierte laut der Universität Bern sogar Grenzfälle, bei denen sich selbst Experten und Expertinnen uneinig waren.

    Das könnte die Diagnose und Behandlung dieser seltenen Herzkrankheit deutlich verbessern, teilte die Universität Bern am Donnerstag mit. Allerdings seien weitere Studien nötig, um das Modell zu verfeinern und unter realen klinischen Bedingungen zu testen.

    Sogenannte Koronaranomalien sind seltene, angeborene Herzfehler, die oft vom ungeübten Auge übersehen werden, aber schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben können. Insbesondere bei jungen, körperlich aktiven Menschen können sie zum plötzlichen Herztod oder Herzinfarkt führen, so die Universität. Bis zu 30 Prozent der unerwarteten Todesfälle bei jungen Sportlerinnen und Sportlern sind laut Autopsieberichten auf solche Anomalien zurückzuführen.

    Erkennung von Koronaranomalien bleibt eine Herausforderung

    Aufgrund ihrer Seltenheit und des oft fehlenden Wissens darüber, ob es sich um harmlose oder potenziell risikobehaftete Koronaranomalien handle, sei ihre Erkennung und Klassifizierung eine Herausforderung, so die Universität Bern.

    Das von Forschenden der Universität und des Inselspitals Bern und des Universitätsspitals Zürich entwickelte Tool soll Ärztinnen und Ärzte künftig bei dieser Arbeit unterstützen. Es erkennt Herzfehlbildungen direkt in CT-Aufnahmen des Herzens und bestimmt automatisch die Art der Anomalie.

    Vorgestellt haben die Forschenden das System in einer Studie in der Fachzeitschrift «Nature Communications».

    Kommentare

    User #4649 (nicht angemeldet)

    Ist ja super danke.

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