Die Coronakrise hat dieses Jahr viele Menschen finanziell belastet. Doch was beschäftigt die Schweizer 2022 bezüglich persönlicher Finanzen am meisten?
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Tiefes Einkommen schlägt sich auf die Lebensqualität nieder, besonders in der Pandemie. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Comparis-Studie zeigt, was uns in Sachen Finanzen 2022 am meisten Sorgen bereitet.
  • Unter anderem sorgt das Coronavirus und die Inflation für viel Kopfzerbrechen.
  • Hoffnung machen steigende Aktienmärkte und gute Investments.

Das Coronavirus ist wieder auf dem Vormarsch und auch die neue Omikron-Variante breitet sich rasant aus. Es kein Wunder, dass vier von fünf Personen deswegen immer noch besorgt sind, zumindest bezüglich ihrer persönlichen Finanzen. Das geht aus einer Studie hervor, die das Onlinevergleichs-Portal Comparis.ch durchgeführt hat.

Auch Teuerung beunruhigt

Neben Corona bereitet den Menschen auch die Teuerung Sorgen. Rund 81 Prozent der Befragten sind wegen der Inflation beunruhigt. Ein Sechstel befürchtet, dass sich ihre finanzielle Lage im kommenden Jahr verschlechtern wird. Als Gründe für eine befürchtete Verschlechterung werden die Belastung durch Mieten und Hypothekarzinsen genannt.

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Vier Prozent der Menschen kommen mit ihrem Geld nicht über die Runden. - Keystone

Jede dritte Person lebt in einer schwierigen finanziellen Situation. Ein Fünftel gibt an, jeden Franken «zweimal umdrehen» zu müssen, damit es am Ende reicht. Für vier Prozent reicht nicht einmal das, sie kommen mit ihrem Geld nicht über die Runden.

Optimismus durch Kapitalanlagen

Auch Jobverlust, Umsatzeinbruch und Krankenkassenprämien bereiten den Menschen Kopfzerbrechen. Diejenigen Befragten, die optimistisch ins neue Jahr blickten, gingen laut Comparis.ch vor allem davon aus, dass ihre Kapitalanlagen wie Aktien im Wert steigen werden.

Comparis.ch hatte das Marktforschungsinstitut Innofact mit der repräsentativen Umfrage beauftragt, das 1045 Personen in allen Regionen der Schweiz befragte.

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