Der Klimapolitik der Schweiz mangelt es an Ehrgeiz

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Bern,

Der Klimapolitik der Schweiz mangelt es an Weitsicht und Kohärenz. Mit den bisher ergriffenen Massnahmen können die gesetzlich festgelegten Ziele nicht erreicht werden, wie eine Expertengruppe der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz feststellt.

Experten der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz sind der Ansicht, dass die von der Schweiz ergriffenen Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels unzureichend sind. (Symbolbild)
Experten der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz sind der Ansicht, dass die von der Schweiz ergriffenen Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels unzureichend sind. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Die von der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) beauftragten Wissenschaftler haben insbesondere Mängel in den Bereichen Verkehr, Heizung und Bauwesen festgestellt, wie aus ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht hervorgeht.

Sie bedauerten zudem die Zurückhaltung des Schweizer Finanzplatzes, der mit seinem grossen Kapitalvolumen eine «Schlüsselrolle» bei der Anpassung an den Klimawandel spielen könnte.

Der Bericht stellt auch fest, dass ein Teil der Umsetzung der Klimaziele der Schweiz, nämlich die Halbierung der Treibhausgasemissionen bis ins Jahr 2030, auf dem Kauf ausländischer Emissionszertifikate beruht.

Das möge kurzfristig kostengünstiger sein, berge jedoch die Gefahr, dass die notwendigen Massnahmen zur Erreichung der CO2-Neutralität bis ins Jahr 2050 verzögert würden.

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Kommentare

User #1970 (nicht angemeldet)

Wie wäre es alle Länder zu Sanktionieren die Krieg führen ?

User #74 (nicht angemeldet)

Muss nur einmal am Tag aus atmen Klimaneutralität bereits gescheitert

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