Im Report des globalen Energiewende-Index des WEF steht die Schweiz auf Rang zwei hinter Schweden.
Die Schweiz müsste ihre Ambitionen verdoppeln, um bei der Energiewende auf Kurs zu sein.
Die Schweiz müsste ihre Ambitionen verdoppeln, um bei der Energiewende auf Kurs zu sein. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der jährliche Energiewende-Index des WEF wurde veröffentlicht.
  • Die Schweiz liegt hinter Schweden auf dem zweiten Rang.
  • 2018 lag die Schweiz noch auf dem dritten Platz.
Ad

Das renommierte Weltwirtschaftsforum WEF hat den jährlichen Bericht zum globalen Energiewende-Index herausgegeben. Bewertet wurden 115 Länder nach Preisniveau, Energiesicherheit und Nachhaltigkeit.

In der kürzlich veröffentlichten Rangliste belegt die Schweiz den zweiten Platz hinter Schweden. Damit ist die Schweiz im Vergleich zum letzten Jahr einen Rang höher geklettert. Die Top 10 belegen ausschliesslich westeuropäische Länder. Deutschland schafft es nur auf Platz 17.

Uruguay ist das beste nichteuropäische Land in der Rangliste. Länder aus Lateinamerika sind gut platziert, da sie stark auf Wasserkraft setzen. Ein Problem stellen dabei die Wetter- und Klimaveränderungen dar. Aus der Studie geht hervor, dass China allein für die Hälfte des weltweiten Kohleverbrauchs verantwortlich ist.

Der Energiewende-Index (EWX) misst seit 2013 jährlich den Stand der Energiewende auf der Basis öffentlich verfügbarer Daten. Dabei misst er konkrete Daten in den Hauptkategorien Klimaschutz, Atomausstieg, Biodiversität, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Wirtschaft und Soziales sowie Versorgungssicherheit.

Ad
Ad

Mehr zum Thema:

WasserkraftBiodiversitätWEF