«Artemis 2» bereitet sich auf Wiedereintritt zur Erde vor
Die «Artemis 2»-Astronauten sind um den Mond geflogen und haben Neues erlebt. Die schwierigste Aufgabe steht jedoch noch bevor: die Rückkehr zur Erde.

Die «NASA» beschreibt die «Artemis 2» als erste bemannte Mondumrundung seit dem Ende des Apollo-Programms. Die Mission führt vier Astronauten in eine Mondumlaufbahn ohne geplante Landung auf der Oberfläche.
Die «ESA» hebt die Bedeutung des europäischen Servicemoduls für Energieversorgung, Antrieb und Kurskontrolle hervor. Es bleibt während der gesamten Mission zentraler Bestandteil der Orion-Kapsel im Erd-Mond-System.
Beim Rückflug trifft die Kapsel mit sehr hoher Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre. Die «NASA» erklärt, dass dabei extreme Reibung entsteht und ein Plasma rund um das Raumschiff sichtbar wird.
Orion-Kapsel vor Wiedereintritt und Wasserlandung im Pazifik
«Reuters» berichtet, dass die Orion-Kapsel nach dem Wiedereintritt kontrolliert im Pazifik wassern soll. Die Bergung erfolgt anschliessend durch spezialisierte NASA-Einheiten im vorgesehenen Zielgebiet.
Die «NASA» betont, dass der Hitzeschild der Orion-Kapsel für extreme Temperaturen beim Eintritt ausgelegt ist. Er schützt die Crew während der intensivsten Phase des atmosphärischen Wiedereintritts.
Die «ESA» verweist auf die enge technische Kooperation mit der NASA im gesamten Artemis-Programm. Insbesondere das Servicemodul übernimmt entscheidende Funktionen für Energie und Flugstabilität.
«Artemis 2»: Testlauf und internationale Raumfahrtziele im Fokus
Die Flugkontrolle überwacht den Wiedereintritt in Echtzeit und passt die Flugbahn bei Bedarf minimal an. Ziel bleibt eine präzise Wasserlandung im vorgesehenen Bereich des Pazifiks.
Die «NASA» sieht «Artemis 2» als zentralen Testlauf für zukünftige bemannte Mondlandungen. Im Fokus stehen insbesondere Systeme für Navigation, Hitzeschutz und Wiedereintrittsmechanik.

Die ESA betont den internationalen Charakter des Programms und die gemeinsame technologische Entwicklung. Die Mission liefert laut «ESA» entscheidende Daten für künftige bemannte Raumfahrtvorhaben.
















