Rennes (FR) Bub (11) mit Tüechli erwürgt: Teenies verdächtigt
In Rennes wurde ein elfjähriger Bub tot aufgefunden – mit einem nassen Tüechli fest um den Hals gebunden. Zwei Teenager stehen unter Tatverdacht.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Elfjähriger wurde in Rennes (FR) mit einem Tüechli erwürgt am Flussufer gefunden.
- Zwei Teenager wurden festgenommen – beide waren zuvor mit dem Opfer am Tatort.
- Ermittelt wird wegen vorsätzlicher Tötung – Taucher durchsuchen den Fluss nach Spuren.
In der französischen Stadt Rennes hat sich ein erschütternder Kriminalfall ereignet: Ein elfjähriger Bub wurde am Sonntag leblos am Ufer der Vilaine entdeckt – in einem wohlhabenden Viertel nahe dem Stadtzentrum. Ausgelöst wurde der Polizeieinsatz durch einen Fischer, der Schreie eines Kindes gehört und die Behörden alarmiert hatte.
Auch Zeugen vor Ort versuchten noch Erste Hilfe zu leisten – vergeblich. Den herbeigerufenen Rettungskräften gelang es nicht, den Buben wiederzubeleben. Der Tod wurde noch vor Ort festgestellt.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war ein nasses Badetuch «sehr fest um seinen Hals gebunden». Die Behörden korrigierten im Verlauf der Ermittlungen auch das Alter des Opfers: Zunächst war von einem Zwölfjährigen die Rede gewesen.
Teenies am Tatort gesehen – werden verdächtigt
Im Zuge der Ermittlungen wurden zwei Jugendliche festgenommen. Ein 16-Jähriger wurde am Montagmorgen in seinem Zuhause in Rennes verhaftet. Eine 15-Jährige stellte sich am Nachmittag freiwillig bei der Polizei.

Laut Staatsanwalt Frédéric Teillet waren beide zuvor gemeinsam mit dem späteren Opfer am Tatort gesehen worden. Gegen sie wird wegen des Verdachts auf vorsätzliche Tötung eines Minderjährigen unter 15 Jahren ermittelt.
Taucher durchsuchen Fluss
Am Montag blieb das Gebiet rund um den Fundort weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Polizeikräfte sicherten Spuren, Feuerwehrtaucher durchsuchten die Vilaine nach möglichen Hinweisen. Unter Anwohnern herrscht Fassungslosigkeit – der Fall hat die ruhige Wohngegend tief erschüttert.











