Werke von Klimt, Schiele und Gerstl sind von Zug nach Wien gereist
Vier Werke aus der Stiftung Sammlung Kamm in Zug gastieren bis zum 4. Oktober im Leopold Museum in Wien. Arbeiten von Gustav Klimt, Egon Schiele und Richard Gerstl sind dort als «noble Gäste» im Rahmen der Dauerausstellung «Wien 1900» zu sehen.

Zu den Leihgaben gehören Klimts Landschaftsgemälde «Italienische Gartenlandschaft» (1913) und «Landschaft mit Bergkuppe» (1916), die im Klimt-Raum des Museums in Wien gezeigt werden. Zudem treffen Besucherinnen und Besucher in den Räumen, die Richard Gerstl gewidmet sind, auf das 1908 entstandene «Gruppenbild mit Schönberg». Die vierte der Leihgaben ist Schieles 1909 geschaffenes, noch von Klimt beeinflusstes «Porträt des Malers Hans Massmann».
Die Stiftung Sammlung Kamm in Zug wurde 1998 gegründet und verfügt über die grösste Kunstsammlung Europas zur Wiener Moderne ausserhalb Österreichs. Aktuell umfasst die Sammlung über 400 Objekte, darunter Werke von Klimt, Gerstl, Oskar Kokoschka, Schiele, Herbert Boeckl, Josef Hoffmann und Fritz Wotruba sowie Werke der europäischen Avantgarde. Die Stiftung Sammlung Kamm stellt ihre Werke als Dauerleihgaben dem Kunsthaus Zug zur Verfügung.
«Für die hochkarätigen Leihgaben, die Ausdruck der langjährigen engen Kooperation unserer beiden Stiftungen sind» bedankte sich der Direktor des Leopold Museums Hans-Peter Wipplinger, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hiess. Aktuell sei das Leopold Museum in der glücklichen Lage – mit den beiden Leihgaben der Sammlung Kamm – «insgesamt 22 bedeutende Werke von Gustav Klimt und somit eine der international grössten permanenten Klimt-Gemälde-Präsentationen zeigen zu können.»










