Weltweit immer mehr Strom aus Solaranlagen

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Die Stromgewinnung aus Sonnenlicht nimmt nach einer Analyse der Denkfabrik Ember weltweit weiter zu.

    Photovoltaik
    Ab 2026 wird die finanzielle Förderung für Photovoltaikprojekte im Winterhalbjahr gedeckelt. (Symbolbild) - keystone

    Der Solar-Anteil an der weltweiten Stromerzeugung stieg demnach von 5,6 Prozent im Jahr 2023 auf 6,9 Prozent im vergangenen Jahr, wie das Forschungsinstitut in London mitteilte.

    «Solar war damit das 20. Jahr in Folge die am schnellsten wachsende Energiequelle», hiess es. Die Stromerzeugung durch Sonne habe sich in nur drei Jahren verdoppelt – 2024 habe sie weltweit mehr als 2.100 Terawattstunden betragen.

    Besonders gross sei der Zuwachs 2024 in China gewesen, auf das mit 250 Terawattstunden mehr als die Hälfte des weltweiten Solarzuwachses entfallen sei.

    «Solarenergie ist zum Motor der globalen Energiewende geworden», erklärte Ember-Geschäftsführer Phil MacDonald. «Gepaart mit Batteriespeichern wird Solar zu einer unaufhaltsamen Kraft. Als am schnellsten wachsende und grösste Quelle neuer Elektrizität ist sie entscheidend, um den stetig steigenden Strombedarf zu decken.»

    Wasserkraft erzeugte demnach 2024 weltweit 14,3 Prozent des Stroms

    Auch Windkraft legte der Analyse zufolge zu. Der Anteil an der globalen Stromerzeugung sei auf 8,1 Prozent gestiegen, hiess es. Wasserkraft sei mit einem Anteil von 14,3 Prozent weiterhin die grösste einzelne erneuerbare Quelle. Andere erneuerbare Energiequellen hätten 2,6 Prozent beigetragen.

    Den grössten Anteil an der Stromerzeugung hatte der Analyse zufolge weiterhin der Energieträger Kohle – 2024 mit 34,4 Prozent. Erdgas kam auf 22 Prozent. Auf andere fossile Energieträger entfielen 2,8 Prozent. Atomkraft trug 9 Prozent bei.

    Ember legte seine jährliche Analyse «Global Electricity Review» (zu deutsch etwa: Weltweite Strom-Übersicht) zum sechsten Mal vor. Ausgewertet wurden darin unter anderem Daten aus 88 Ländern, die Ember zufolge rund 93 Prozent des globalen Strombedarfs abdecken.

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    Kommentare

    User #5617 (nicht angemeldet)

    Denkfabrik. Vermutlich über unsere Steuergelder von der Politik finanzoert. Alles klar....

    User #3581 (nicht angemeldet)

    Elektroschrott wohin in 30 Jahren , nach Afrika.

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