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    Weiterhin keine Einigung zu Stellenabbau bei Lufthansa

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    Bei der Lufthansa gibt es weiterhin keine Vereinbarung zu Sparmassnahmen beim Personal.

    Eine Passagiermaschine der Lufthansa landet auf dem Flughafen in Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa
    Eine Passagiermaschine der Lufthansa landet auf dem Flughafen in Frankfurt. Foto: Boris Roessler/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Kabinengewerkschaft Ufo sieht die Parteien auf einem guten Weg, sich noch vor der Versammlung zu einigen und ein wichtiges Signal zu setzen.

    Das Unternehmen teiltemit, dass man mit den Gewerkschaften Ufo und Vereinigung Cockpit weiter intensiv verhandele, um möglichst noch vor der ausserordentlichen Hauptversammlung an diesem Donnerstag eine Lösung zu erreichen.

    Die Kabinengewerkschaft Ufo sieht die Parteien auf einem guten Weg, sich noch vor der Versammlung zu einigen und ein wichtiges Signal zu setzen. Der bereits erreichte gute Verhandlungsstand müsse in den andauernden Gesprächen noch verschriftlicht werden, erklärte Ufo-Geschäftsführer Nicoley Baublies. Ziel der Gewerkschaft sei ein Beschäftigungsschutz über vier Jahre. Um Personalkosten abzubauen werde über Abfindungen, Vorruhestand und kollektive Einsparungen bei den Flugbegleitern gesprochen. Diese beträfen eher Zulagen und Arbeitszeitregelungen als die Grundgehälter.

    Ursprünglich sollten die Gespräche am Montag abgeschlossen werden. Die fürs Bodenpersonal zuständige Gewerkschaft Verdi hat bereits klar gemacht, dass sie erst am Freitag und damit nach der Hauptversammlung weiter verhandeln will. Auf der Hauptversammlung entscheiden die Aktionäre über eine Kapitalbeteiligung des Bundes.

    Der von der Corona-Krise hart getroffene Konzern hat wegen der dauerhaft geringeren Nachfrage den weltweiten Personalüberhang auf 22.000 Stellen beziffert. Davon entfallen rund 11.000 Stellen auf Deutschland. Bei den Verhandlungen sollen nun Massnahmen vereinbart werden, um möglichst viele Mitarbeiter an Bord zu halten. Das sind zum Beispiel ausgeweitete Teilzeitmodelle und der Verzicht auf Gehaltssteigerungen und Zulagen.

    © dpa-infocom, dpa:200623-99-529445/3

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