Erst Anfang vergangenen Monats mussten bereits neun Energieversorger wegen der hohen Gaspreise Insolvenz anmelden. Nun kommen weitere dazu.
Grossbritannien ist von dem Anstieg des Weltmarkt-Gaspreises besonders stark betroffen, weil es kaum Gas auf Vorrat hält. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild
Grossbritannien ist von dem Anstieg des Weltmarkt-Gaspreises besonders stark betroffen, weil es kaum Gas auf Vorrat hält. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen der stark gestiegenen Gaspreise haben am Mittwoch erneut zwei Energieversorger in Grossbritannien ihr Aus angekündigt.

Die etwa 250.000 Kunden der Unternehmen Pure Planet und Colorado Energy werden nun von der Aufsichtsbehörde Ofgem zu anderen Energieanbietern übergeführt.

Die Pure-Planet-Gründer machten neben den hohen Gaspreisen vor allem die Preisdeckelung der britischen Regierung für Privathaushalte für das Scheitern ihres Unternehmens verantwortlich. «Energieversorger müssen für die Differenz zwischen den Rekordkosten für Gas im Grosshandel und dem, was sie Kunden berechnen dürfen, aufkommen», hiess es in einer Mitteilung.

In Grossbritannien mussten seit Anfang September bereits neun Energieversorger wegen der hohen Gaspreise Insolvenz anmelden. Das Land ist von dem Anstieg des Gaspreises am Weltmarkt besonders stark betroffen, weil es kaum Gas auf Vorrat hält.

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