Weiter Drohnenangriffe auf Region Charkiw

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Ukraine,

Russland setzt seine Drohnenangriffe auf die ukrainische Energieversorgung fort. In der Nacht traf es vermehrt die Region Charkiw.

Ruine Charkiw Ukraine
In der Region Charkiw kommt es immer wieder zu massive russischen Drohnenangriffen. (Archivbild) - keystone

Ungeachtet des Treffens von US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Russland seine Angriffe auf die Energieversorgung der Ukraine fortgesetzt. Russland habe mehr als zehn Schläge auf die Stadt Tschuhujiw in der Region Charkiw im Osten des Landes ausgeführt, teilte die Bürgermeisterin Halyna Minajewa bei Facebook mit.

Fast alle Stadtteile seien lahmgelegt, schrieb sie. Die Energieversorger könnten erst mit der Wiederherstellung der Stromversorgung beginnen, wenn die Explosionsorte untersucht worden seien. Auch der Gouverneur des Gebiets Saporischschja im Südosten der Ukraine, Iwan Fedorow, berichtete von Bränden infolge russischer Angriffe. Verletzt worden sei niemand.

Der ukrainischen Luftwaffe zufolge attackierte Russland sein Nachbarland in der Nacht mit 164 Angriffsdrohnen. Davon seien 136 abgewehrt worden, an 12 Orten wurden demnach 27 Treffer festgestellt.

Einschränkungen an russischen Flughäfen

Auch das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, 41 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten und dem Schwarzen Meer abgeschossen zu haben – drei davon über der Region Moskau.

Der Luftfahrtbehörde Rosawiazija zufolge kam es zwischenzeitlich an neun Flughäfen in Russland aus Sicherheitsgründen zu Einschränkungen. Das kommt im Zusammenhang mit ukrainischen Drohnenangriffen immer wieder vor. Wegen des Einsatzes der russischen Flugabwehr sind dann bisweilen keine Starts und Landungen möglich.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als dreieinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie immer wieder auch Ziele in Russland an. Die dabei entstehenden Schäden stehen in keinem Verhältnis zu den verheerenden Folgen russischer Angriffe in der Ukraine.

Kommentare

User #2405 (nicht angemeldet)

Die Ukraine macht nichts anderes.

User #3121 (nicht angemeldet)

Ein Blick auf die russische Besatzung in der Ukraine: Wer dort vor Bomben, Raketen, Verfolgung, Folter, sexualisierter Gewalt flüchten konnte, sieht sein Zuhause möglicherweise nie wieder – es sei denn, der Russe geht auch nach Hause.

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