In unmittelbarer Nähe der russischen Botschaft in Warschau ist ein Rad- und Fussgängerweg in «Allee der Opfer russischer Aggression» umbenannt worden. Das berichtete der Sender TVP Info am Samstag unter Berufung auf das Strassenbauamt der polnischen Hauptstadt. Die Wahl des Ortes sei «kein Zufall», teilte die Behörde am Freitag über Facebook mit. Die Umbenennung geht auf einen Beschluss des Stadtrats von Mitte Oktober zurück. Damals hiess es, eines der Ziele sei es, den russischen Staat zum Nachdenken und zum Handeln anzuregen. Polen gehört zu den entschiedensten Unterstützern der Ukraine in ihrem Kampf gegen die russischen Angreifer.
Demonstranten in Warschau schwenken die ukrainische Fahne
Demonstranten in Warschau schwenken die ukrainische Fahne - AFP
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Das Wichtigste in Kürze

  • Unterdessen wurde bekannt, das Polen erwartet, dass der russische Aussenminister Sergej Lawrow nicht am OSZE-Ministerrat Anfang Dezember in Lodz teilnehmen wird.

Die Position des polnischen Aussenministeriums sei der russischen Seite in einer diplomatischen Note übermittelt worden, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur PAP zufolge. Lawrow steht wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine auf der EU-Sanktionsliste. Die (OSZE) ist aus der 1975 im Rahmen der Entspannung zwischen Ost und West etablierten Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa hervorgegangen.

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