Waldbrände in Schweden: Ausländische Helfer ziehen wieder ab
Die Waldbrände in Schweden kommen langsam unter Kontrolle. Grund dafür sei die Wetterlage, sagt ein Sprecher.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Brände in Schweden umfassten 25'000 Hektar Wald.
- Hilfe kam von mehreren EU-Ländern.
- Diese wird nun nicht mehr benötigt.
«Wir befinden uns in einer neuen Phase. Gegenwärtig ist die Aussicht besser», sagte der Sprecher des nationalen Zivilschutzes, Mikael Tofvesson, am Montag. Trotz örtlicher Regenfälle am Wochenende blieb es aber weiter extrem trocken. In Schweden wüten seit Wochen zahlreiche Waldbrände, die meisten davon in der Mitte des Landes. Nach Angaben des Zivilschutzes sind rund 25 000 Hektar Wald betroffen.
Hilfe aus Niedersachsen (D)
Die ersten Helfer aus dem Ausland sollen diese Woche das Land wieder verlassen, darunter auch Feuerwehrleute aus Niedersachsen. «Wir rechnen damit, dass das niedersächsische Kontingent am späteren Dienstagabend wieder in Nienburg sein wird», sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover am Montag. Die 52 Feuerwehrmänner aus Niedersachsen waren am 21. Juli mit neun Fahrzeugen Richtung Schweden gestartet. Die Truppe war seit Montag vergangener Woche in der Region Dalarna im Einsatz.
Zwei Löschflugzeuge aus Frankreich sollten am Dienstag wieder nach Hause zurückkehren, zwei Flugzeuge aus Portugal sollten am Mittwoch folgen. Ein weiteres von der Türkei angebotenes Löschflugzeug werde nicht gebraucht, hiess es weiter. Schweden hatte unter anderem auch Unterstützung aus Finnland, Norwegen, Italien und Polen erhalten.










