Waldbrand an Kroatiens Adria - Verletzte und zerstörte Häuser
Ein Waldbrand hat an der kroatischen Adriaküste im Raum Omiš Menschen verletzt sowie Häuser und Autos zerstört. Mehr als ein Dutzend Verletzte wurden in Spitäler gebracht, darunter sieben mit lebensgefährlichen Verbrennungen, wie kroatische Medien berichteten.

Mehr als 1.000 Menschen wurden in der Nacht zum Freitag vorübergehend in Turnhallen und anderen öffentlichen Einrichtungen in Sicherheit gebracht. Viele Touristen seien mit Autos geflohen. Die Behörden hätten aber auch Evakuierungen per Schiff über die Adria organisiert, hiess es.
Am Freitagmorgen war die Lage weitgehend unter Kontrolle. Davor hatten Hunderte Feuerwehrleute mit fast 300 Löschfahrzeugen sowie vier Löschflugzeugen gegen die Flammen gekämpft. Die Löscharbeiten wurden auch durch starken Wind erschwert, der die Ausbreitung des Feuers begünstigte.
Das Feuer brach am Donnerstagabend bei Lokva Rogoznica nach andauernder Dürre aus, etwa 20 Kilometer südlich von Split. Es erfasste einen gut zehn Kilometer langen Küstenstreifen, an dem vor allem Kiefernwälder brannten. Am stärksten betroffen war der Ort Omiš mit seinen rund 14.000 Einwohnern.
Von den umliegenden Hügeln wälzten sich die Flammen in Richtung Küste auf die Häuser am Rand der Ortschaft zu. Aus mindestens sechs weiteren Orten wurden Brandschäden an Häusern gemeldet. Eine offizielle Schadensbilanz lag zunächst nicht vor.














