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    Waffen für Israel – Palästinenser erfolglos vor Gericht

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    Deutschland,

    Ein Versuch palästinensischer Antragsteller aus dem Gazastreifen, Waffenlieferungen an Israel zu stoppen, scheitert erneut.

    Oberverwaltungsgericht weist Beschwerden von palästinensische Antragsteller aus dem Gazastreifen zurück. (Archivbild)
    Oberverwaltungsgericht weist Beschwerden von palästinensische Antragsteller aus dem Gazastreifen zurück. (Archivbild) - Paul Zinken/dpa

    Der Versuch palästinensischer Antragsteller aus dem Gazastreifen, der Bundesregierung Waffenlieferungen an Israel zu untersagen, ist auch in zweiter Instanz zunächst gescheitert. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) hat die Beschwerde von einem Vater und seinem Sohn im Eilverfahren zurückgewiesen. Dies teilte eine Sprecherin mit. (Az.: OVG 1 S 45/24)

    Sie wollten die Waffenlieferungen im Wege eines sogenannten vorläufigen Rechtsschutzes stoppen. Dieser dient dazu, einen provisorischen Schutz zu gewähren, bis in der Hauptsache entschieden wird. Das OVG schloss sich jedoch der Sicht des Verwaltungsgerichts Berlin an. Dieses hatte im Juni insgesamt drei Anträge von Palästinensern für unzulässig erklärt.

    Gericht: Unklarheit über künftige Waffenlieferungsentscheidungen der Bundesregierung

    Es lasse sich derzeit nicht bestimmt absehen, welche Entscheidungen der Bundesregierung künftig überhaupt bevorstünden und unter welchen tatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen sie ergingen. So hiess es zur Begründung. Das Gericht argumentierte, es lasse sich nicht vorhersagen, dass die Bundesregierung Genehmigungen von Waffenlieferungen unter Verstoss gegen völkerrechtliche Verpflichtungen erteilen werde.

    Die Antragsteller würden den mit Handlungsalternativen verbundenen Entscheidungsspielraum der Bundesregierung verkennen. Gegen die Entscheidung der ersten Instanz hatten die aktuellen Antragsteller beim nächsthöheren Gericht Beschwerde eingelegt. Die Richter des 1. Senats schlossen sich jedoch der Auffassung der Kollegen an und wiesen die Beschwerde zurück.

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    Kommentare

    User #5815 (nicht angemeldet)

    Kamele werden sehr, sehr leiden müssen.

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