Wadephul trifft Rubio – nach US-Kritik um Entspannung bemüht

    Keystone-SDA
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    Frankreich,

    Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul bemüht sich nach der US-Kritik gegen Deutschland und Europa wegen des Iran-Kriegs um eine Entspannung des Verhältnisses zu Washington.

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    Der deutsche Aussenminister Johann Wadephul spricht am 27. März vor den Medien beim G7-Aussenministertreffen in Cernay-la-Ville. bei Paris - keystone

    «Die Stimmung ist eine Arbeitsatmosphäre. Sie ist ernst, weil die Lage ernst ist», sagte er nach ersten Beratungen mit seinem US-Kollegen Marco Rubio im Kreis der Aussenminister der G7-Partner wirtschaftsstarker Demokratien in der Nähe von Paris. Da man sehe, «dass Iran und Russland auf das Engste zusammenarbeiten, da müssen wir noch enger zusammenstehen».

    Die Runde hatte zuvor im Beisein von Rubio über die weitere Unterstützung der Ukraine gesprochen. Rubio war in der Nacht zum zweiten und letzten Tag des Treffens angereist. Zur «Gruppe der Sieben» gehören neben Deutschland und den USA auch Frankreich, Grossbritannien, Italien, Japan und Kanada.

    Sein Interesse sei es, bei dem G7-Treffen angesichts des Iran-Kriegs dafür zu sorgen, die gemeinsame Basis zu verbreitern. Über den Iran-Krieg wollte die Runde am Nachmittag sprechen. Wadephul sagte, dass man es mittlerweile mit zwei Kriegen in der Ukraine und im Iran zu tun habe. Das sei «natürlich auch ganz automatisch eine Belastungssituation für unsere Wirtschaft, für unsere Gesellschaften, natürlich auch für unseren Zusammenhalt».

    In einem ersten bilateralen Gespräch mit Rubio am Rande der G7-Beratungen habe er verdeutlichen können, dass es «durchaus eine Bereitschaft Deutschlands gibt, nach Ende der Kampfhandlungen auch eine Rolle zu spielen, wenn es darum geht, die Sicherheit des Schiffsverkehrs in der Strasse von Hormus sicherzustellen», sagte der Christdemokrat. Den Austausch über dieses Thema werde man sicherlich vertiefen.

    US-Präsident Donald Trump hat Deutschland und anderen europäischen Nato-Mitgliedern vorgeworfen, trotz entsprechender Bitten der USA in der für die globale Ölversorgung wichtigen Strasse von Hormus untätig geblieben zu sein. Am Vortag hatte Trump kritisiert, als er die Spitze Deutschlands («the head of Germany») habe sagen hören, dies sei nicht unser Krieg, habe er gesagt, «die Ukraine ist nicht unser Krieg, wir haben geholfen». Die Äusserung sei sehr unangemessen gewesen, fügte er mit Blick auf die deutsche Position hinzu.

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    Kommentare

    User #6814 (nicht angemeldet)

    Wadephul leidet darunter das seine Armee nicht in der Lage ist mitzumachen! Aber beim Gelaber will er dabeisein. Wie Merz, der meint auch nur weil er in der Welt herumreisst er hätte Einfluss. Deutschland eben.

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