Volkswagen

    VW-Tarifrunde: IG Metall drängt auf Lösung bis Weihnachten

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    Deutschland,

    Im Tarifstreit bei Volkswagen drückt die IG Metall nun aufs Tempo – und droht zugleich mit Warnstreiks. In der dritten Tarifrunde erwartet die Gewerkschaft nun klare Aussagen von VW.

    IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger und Betriebsratschefin Daniela Cavallo wollen sich bis Weihnachten mit VW einigen. (Archivbild)
    IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger und Betriebsratschefin Daniela Cavallo wollen sich bis Weihnachten mit VW einigen. (Archivbild) - Moritz Frankenberg/dpa

    Vor dem Start der dritten Tarifrunde bei Volkswagen drängen IG Metall und Betriebsrat auf einen Abschluss noch vor Weihnachten. «Wir erwarten von Volkswagen, dass man sich heute mit uns genau auf diesen konstruktiven Lösungspfad begibt und dass wir jetzt in einen Verhandlungsprozess einsteigen», sagte IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger vor Beginn der Gespräche in Wolfsburg.

    Betriebsratschefin Daniela Cavallo erklärte: «Wir wollen so schnell wie möglich diese Unsicherheit auflösen, den Kolleginnen und Kollegen noch vor Weihnachten mitteilen, wie es bei Volkswagen weitergeht.»

    Grundlage solle das von IG Metall und Betriebsrat vorgelegte eigene Konzept sein. «Dann kann es auch gelingen, vor Weihnachten zu Lösungen zu kommen», so Gröger. «Das bedingt natürlich, dass wir heute einen grossen Schritt von der anderen Seite auch bekommen.»

    IG Metall droht mit Warnstreiks

    Sollte es bei Volkswagen keine Bewegung geben, seien ab 1. Dezember Warnstreiks möglich. Dann endete bei VW die Friedenspflicht. «Dass wir jetzt schon an einen Punkt angekommen sind, wo wir kurz vor Ende der Friedenspflicht sind, das ist nicht das Verschulden unserer Seite», sagte Gröger. «Das hat der Vorstand von Volkswagen zu verantworten.»

    Ob man im Dezember zu Warnstreiks aufrufe, hänge vom Ausgang der heutigen Gespräche ab. IG Metall und Betriebsrat hatten am Mittwoch einen eigenen Plan für die Zukunft von VW vorgestellt. Sie bieten an, die nächste Tariferhöhung befristet in einen Zukunftsfonds einzubringen und vorerst nicht auszuzahlen.

    Voraussetzung wäre aber, dass man in der laufenden Tarifrunde um den VW-Haustarif den jüngsten Pilotabschluss für die Metall- und Elektroindustrie übernimmt, der eine Erhöhung um 5,1 Prozent in zwei Stufen vorsieht. Volkswagen lehnt bisher jede Erhöhung ab und fordert stattdessen zehn Prozent Lohnkürzung.

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    Kommentare

    User #1972 (nicht angemeldet)

    Wollen wir hoffen, dass die Streikkassen der IG Metall randvoll sind, wenn sich Tausende Mitglieder wochenlang im Streik befinden.

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