Auswirkungen der Pandemie auf die globalen Lieferketten sorgen bei VW weiter für Probleme in der Produktion. In Wolfsburg wird wegen fehlender Halbleiter die Kurzarbeit verlängert.
Das Logo von Volkswagen ist auf dem Dach des Markenhochhauses auf dem Werksgelände zu sehen. Foto: Swen Pförtner/dpa
Das Logo von Volkswagen ist auf dem Dach des Markenhochhauses auf dem Werksgelände zu sehen. Foto: Swen Pförtner/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Mangel an Mikrochips und Elektronik-Bauteilen hat im Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg auch in der kommenden Woche eine deutlich gebremste Produktion und Kurzarbeit zur Folge.

Wie ein Sprecher des Unternehmens am Dienstagabend mitteilte, wird in der kommenden Woche bis Donnerstag nur an der Montagelinie 3 in der Frühschicht gearbeitet. Die anderen Bänder stünden dann still. Zuvor hatte die «Wolfsburger Allgemeine» darüber berichtet.

Das Unternehmen begründete den Schritt erneut mit der anhaltend eingeschränkten Liefersituation bei Halbleitern. Momentan fahre man auf Sicht, sagte der Sprecher. Die Halbleiter-Komponenten stecken in zahlreichen Elektroniksystemen und sind auch in modernen Autos an vielen Stellen verbaut. VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch hatte am Rande der Automesse IAA Mobility Anfang September gesagt, dass das Fehlen grösserer Mengen von Elektronik-Bauteilen wohl nicht so rasch vorbei sein dürfte. Infolge der Pandemie musste das Unternehmen das Produktionsprogramm schon mehrmals anpassen.

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