Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka ist der Vulkan Karymski ausgebrochen. Die Aschewolke fällt jedoch nicht auf die Wohngebiete. Die höchste Warnung gilt.
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Der Vulkan Karymski in Russland. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf einer russischen Halbinsel ist ein Vulkan ausgebrochen.
  • Die Aschesäule ist rund zehn Kilometer hoch.
  • In Wohngebieten wurden keine Aschefälle registriert.

Der Vulkan Karymski auf der russischen Halbinsel Kamtschatka hat eine rund zehn Kilometer hohe Aschesäule in die Luft gespuckt. Das berichtete die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf Vulkanologen der russischen Forschungsgruppe KVERT am Mittwochmorgen. Die Aschewolke breite sich in nordöstlicher Richtung aus, hiess es weiter.

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Der Vulkan Karymski ist auf der russischen Halbinsel ausgebrochen. - Twitter / @Wulkany1

Die Hauptabteilung des Zivilschutzministeriums für Kamtschatka sagte Interfax zudem, in Wohngebieten seien keine Aschefälle registriert worden.

Mehrere Vulkane in der Region

Lokale Behörden legten die höchste Warnstufe für den Flugverkehr fest. Der Vulkan ist lokalen Medien zufolge 1486 Meter hoch. Er liegt 120 Kilometer nordöstlich von Petropawlowsk-Kamtschatski und etwa 45 Kilometer vom nächsten Ort auf der dünn besiedelten Halbinsel entfernt.

Die 1200 Kilometer lange und bis zu 450 Kilometer breite Halbinsel Kamtschatka zählt rund 160 Vulkane. Doch nur rund zwei Dutzend sind davon aktiv. Die Vulkanregion gehört zum Unesco-Weltnaturerbe.

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