Die Ukraine könne bald wiederaufgebaut werden, glaubt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Sie hofft dabei auf Unterstützung europäischer Partnerstädte.
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Ursula von der Leyen mit schusssicherer Weste in Butscha. Foto: Michael Fischer/dpa - sda - Keystone/dpa/Michael Fischer

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland hat mit Angriffen auf die Ukraine Milliardenschäden verursacht.
  • Nun hofft EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf einen baldigen Wiederaufbau.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sieht «bald» die Zeit für den Wiederaufbau der Ukraine gekommen. Sie unterstütze die Idee, dass europäische Städte im Rahmen von Partnerschaften ukrainischen Städten helfen, sagte die Deutsche zudem am Mittwoch in einer auf Twitter verbreiteten Video-Botschaft.

Im Europäischen Ausschuss der Regionen waren zuvor mehrere ukrainische Bürgermeister angehört worden. So sagte der Bürgermeister der stark umkämpften Stadt Mariupol, Wadym Bojtschenko, dass 90 Prozent der dortigen Infrastruktur zerstört seien. Man brauche Expertenunterstützung beim Wiederaufbau, sagte Bojtschenko.

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Dieses Satellitenfoto zeigt die Zerstörung in der Stadt Mariupol im Ukraine-Krieg Ende März 2022. - AP

Er schlug vor, ein Team von Sachverständigen aus der EU solle helfen, die Infrastruktur nach modernen Standards wieder zu errichten. Zudem sprach er sich dafür aus, einen Fonds für die Stadt einzurichten. Nach seiner Ansprache bekam er - wie die anderen Bürgermeister - stehenden Applaus von den Mitgliedern des Ausschusses der Regionen.

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