Coronavirus

    Virologin: Teile Tirols möglicher Hotspot für Südafrika-Mutation

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Österreich,

    Teile des Bundeslands Tirol in Österreich sind bereits stark von der südafrikanischen Corona-Mutation betroffen.

    Coronavirus
    Ein Mitarbeiter in Schutzkleidung führt bei einem Mann einen Abstrich für einen Corona-Test durch. - sda - Keystone/APA/Herbert Neubauer

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Tirol werden bereits etwa 10 Prozent der Infektionen vom Südafrika Virus verursacht
    • Durch weitere Veränderungen ist ein Subtyp entstanden bei der Südafrika-Mutation in Tirol.

    In Österreich mehren sich gemäss einer Virologin die Anzeichen, dass Teile Tirols ein Schwerpunkt der südafrikanischen Corona-Variante sind.

    Laut Zahlen von vergangener Woche dürften dort etwa die Hälfte der durch eine Mutation verursachten Infektionen auf diese Variante zurückgehen. Dies sagte die Virologin Dorothee von Laer von der Medizinischen Universität Innsbruck der Zeitung «Der Standard» (Mittwoch).

    einkaufen corona
    Eine Frau mit Mundschutz trägt ihre Einkäufe über den Parkplatz eines Einkaufszentrums. (Symbolbild) - dpa-infocom GmbH

    80 Prozent der Neuinfektionen würden vom ursprüngliche Virus verursacht, jeweils zehn Prozent von der britischen oder der südafrikanischen Variante.

    Das Cluster wächst

    «Wir haben mittlerweile 80 Fälle und sicher eine grosse Dunkelziffer. Das ist nicht mehr ein kleines Cluster», sagte die Expertin der Deutschen Presse-Agentur über die Verbreitung der Südafrika-Variante. Sie habe keinen Überblick über das gesamte Bundesland. Es sei jedoch nach ihren Untersuchungen die Region zwischen Innsbruck und der Grenze bei Kufstein betroffen.

    Von Laer sprach sich dafür aus, die Mobilität einzuschränken und auch die für den 8. Februar geplante Öffnung der Geschäfte in ganz Österreich nun in Tirol zumindest um eine Woche zu verschieben. Noch könne man die Ausbreitung dieser Variante vielleicht verlangsamen und zumindest Zeit gewinnen.

    Coronavirus Variante Südafrika
    Die südafrikanische Coronavirus-Variante könnte auch für Corona-Genesene gefährlich werden. - Getty

    Ein Subtyp der südafrikanischen Mutation entstand in der Region

    Dies sei angezeigt, da die südafrikanische Variante selbst schon wieder zumindest zwei zusätzliche Mutationen aufweise. Sie seien ein «Tiroler Subtyp» der südafrikanischen Variante, so von Laer. Bedenklich sei die Entwicklung, weil neueste Studien den Schluss nahelegten, dass die Impfungen weniger gegen die Mutation wirkten. Zudem helfe der natürliche Schutz durch Antikörper nach einer Erkrankung weit weniger gegen diese Variante.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    sankt anton am arlberg
    3 Interaktionen
    Razzia in St. Anton
    Uni Bern
    8 Interaktionen
    Von A bis Z
    Coronavirus Variante Südafrika
    173 Interaktionen
    Forscher warnen

    MEHR IN NEWS

    1 Interaktionen
    Zürich
    a
    67 Interaktionen
    Westen als Ziel
    a
    17 Interaktionen
    Drohte ihr
    a
    43 Interaktionen
    «Einfach nur irre»

    MEHR CORONAVIRUS

    198 Interaktionen
    Erkältungssaison
    Biontech
    34 Interaktionen
    Covid-Impfung
    Sportler
    40 Interaktionen
    Xhaka-Hammer
    Impfung Covid
    50 Interaktionen
    Covid-19

    MEHR AUS ÖSTERREICH

    Lindsey Vonn
    4 Interaktionen
    Comeback-Pläne?
    8 Interaktionen
    Innsbruck
    3 Interaktionen
    Wien
    hirscher
    4 Interaktionen
    Keine WM 2028