Vier Festnahmen in Deutschland bei Razzien gegen Rechtsextreme

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    Deutschland,

    Beamte sind gegen rechtsextreme Gruppierungen in Deutschland vorgegangen. Im Rahmen einer grossen Razzia wurden vier Personen festgenommen.

    Einsatzfahrzeuge der Polizei während der Razzia.
    Einsatzfahrzeuge der Polizei während der Razzia. - Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolfoto

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Deutschland sind Ermittler gegen rechtsextreme Gruppen vorgegangen.
    • Im Rahmen einer grösseren Durchsuchung wurden vier Personen festgenommen.
    • Besonders die «Atomwaffen Division» (AWD) standen im Fokus.

    In Deutschland sind Ermittler mit einer grossen Aktion landesweit gegen mutmassliche Rechtsextremisten vorgegangen. Vier Personen aus dem Umfeld einer Eisenacher Kampfsportgruppe seien festgenommen worden, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Mittwoch.

    Es bestehe der Verdacht der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Deutschlandweit gebe es 50 Beschuldigte. Zuvor hatten der «Spiegel» und andere Medien berichtet.

    Laut Bundesanwaltschaft waren dem Einsatz Ermittlungen seit 2019 vorausgegangen, insbesondere gegen die «Atomwaffen Division» (AWD).

    Durchsuchungen bei verschiedenen rechtsextremen Gruppen

    Bei der Kampfsportgruppe handelt es sich demnach um «Knockout 51». Die Gruppe habe vom thüringischen Eisenach aus agiert. Bei den Vorwürfen gehe es um Körperverletzung, vor allem gegen Menschen aus der linken Szene, hiess es.

    Die Beschuldigten sollen versucht haben, mit Kiezstreifen «für Ordnung» zu sorgen. Ausserdem sollen Mitglieder von «Knockout 51» auch an Protesten gegen die Corona-Massnahmen teilgenommen haben, um dort Gewalt zu provozieren.

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    Anhänger der NPD vor einer Fahne der Partei. - dpa/dpa/picture-alliance/Archiv

    Von den Durchsuchungen ist den Informationen zufolge auch das «Flieder Volkshaus» in Eisenach betroffen. In dem sich die Landeszentrale der rechtsextremen NPD befindet. In dem Haus sollen Trainings der Kampfsportgruppe stattgefunden haben.

    Auch die Anfang 2020 verbotene rechtsextreme Gruppierung «Combat 18» ist nach Angaben der Bundesanwaltschaft von den Razzien betroffen sein. Hier gehe es um Verstösse gegen das Vereinigungsverbot.

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