In mehreren Stadtteilen im Osten Berlins gibt es Probleme mit der Fernwärmeversorgung. Grund ist eine Störung in einem Heizkraftwerk.
Das Heizkraftwerk Klingenberg an der Rummelsburger Bucht in Berlin (Archivbild). Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB
Das Heizkraftwerk Klingenberg an der Rummelsburger Bucht in Berlin (Archivbild). Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Mehrere hunderttausend Menschen in einigen Stadtteilen im Berliner Osten sind am Sonntagabend ohne Heizung und warmes Wasser geblieben.

Das teilte das Bezirksamt Lichtenberg am Abend über die Katastrophenwarn-App Nina mit.

Betroffen sind laut dem Energieversorger Vattenfall rund 370.000 Menschen in 90.000 Wohnungen. Der Grund war demnach ein kurzzeitiger Stromausfall im Netz des landeseigenen Stromnetzbetreibers Stromnetz Berlin. Davon war laut Vattenfall auch das eigene Heizkraftwerk Klingenberg an der Spree im Ortsteil Rummelsburg betroffen. Das Kraftwerk musste heruntergefahren werden. Inzwischen läuft es laut einem Sprecher von Vattenfall wieder.

Das Heizkraftwerk Klingenberg versorgt mehr als 300.000 Haushalte mit Strom und Wärme. Laut dem Bezirksamt sind nun zahlreiche grosse Mietshäuser in Friedrichsfelde, Karlshorst, Oberschöneweide und in Teilen von Treptow-Köpenick betroffen. Laut Vattenfall liegt der Schwerpunkt in Friedrichsfelde.

Das Unternehmen geht davon aus, dass in sämtlichen Haushalten bis Mitternacht wieder die Wärmeversorgung hergestellt sein wird. Es brauche einige Stunden, bis sich das Wasser in allen Leitungen wieder aufgewärmt habe. Hausverwalter und Hausmeister könnten an der Situation nichts ändern, hiess es.

Das Bezirksamt und die Feuerwehr rieten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Offenes Feuer oder Grills sollte keinesfalls angezündet werden. Auch Backöfen sollte man nicht zum Heizen nutzen. Die Menschen sollten sich mit Kleidung und Decken warm halten und auch ihren älteren Nachbarn helfen.

Mehr zum Thema:

Stromausfall Feuerwehr Wasser Feuer