Verstörend! Mann (28) will Kita-Kindern getragene Socken abkaufen
Ein 28-Jähriger versucht, Kindern ihre getragenen Socken abzukaufen. Die Polizei ist machtlos.

Das Wichtigste in Kürze
- In Magdeburg treibt ein Mann mit einer verstörenden Masche sein Unwesen.
- Er versucht, Kindern ihre getragenen Socken abzukaufen.
- Die Polizei kann wenig tun, ausser die Eltern zu informieren.
In Magdeburg sind Eltern, Schulen und Kitas derzeit in Alarmbereitschaft. Grund ist ein 28-jähriger Mann, der in der Stadt sein Unwesen treibt.
Strafbar machte sich der Mann nie, aber seine Taten sind verstörend: Der 28-Jährige versucht regelmässig, Kindern ihre getragenen Socken abzukaufen.
In mindestens einem Fall soll ihm das auch gelungen sein.
Mann wurde Anfang 2025 auffällig
Die Vorkommnisse begannen im Frühjahr 2025, wie die «Bild» berichtet. Insgesamt sind sechs Fälle bekannt, in welchen ein Mann Kinder ansprach und um ihre Socken bat. Das geschah meistens vor Kitas oder Grundschulen.
Im Gegenzug bot er ihnen Geld an. Ein Kind ging sogar auf das Angebot ein: Es tauschte seine Strümpfe gegen fünf Euro.
Die Polizei wurde auf die Fälle aufmerksam gemacht und konnte den Mann ermitteln. Anfang Juni erhielt dieser dann eine Gefährderansprache.
Heisst: Die Polizei suchte das Gespräch, um den Mann darauf aufmerksam zu machen, dass man über seine Handlungen Bescheid weiss.
Neue Vorfälle
Ein paar Wochen schien das Wirkung zu zeigen. Doch dann wurde am 25. Juni ein neuer Fall gemeldet, wie die Polizei der deutschen Zeitung bestätigt.
«Der Magdeburger Polizei ist erneut ein Fall bekannt geworden, bei dem Kinder mit der auffälligen Absicht angesprochen wurden, ihnen Socken abzukaufen.» Selbe Masche also – daher auch der Verdacht, dass es sich um denselben Täter handelt.
Das Problem: Getragene Socken abzukaufen ist keine Straftat – auch nicht, wenn das Angebot Kindern gemacht wird. Die Handlungsmöglichkeiten der Polizei halten sich also in Grenzen.
Stattdessen muss nun mit Präventionsmassnahmen gearbeitet werden, über welche die Polizei Magdeburger Eltern informiert.
Die Polizei-Sprecherin betont: «Bei gegenwärtigen Beobachtungen oder kurz zuvor eingetretenen Vorfällen sollte unverzüglich der Polizeinotruf 110 gewählt werden.»
















