Verletzte nach Angriffen in der Ukraine – Schäden in Russland

Keystone-SDA
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Ukraine,

Bei nächtlichen russischen Angriffen aus der Luft sind in der Ukraine mehrere Menschen verletzt worden. In der vor dem Krieg zweitgrössten Stadt des Landes Charkiw schlug nach Behördenangaben eine Rakete in einem Wohnblock ein.

Charkiw
Auf diesem Foto, das vom ukrainischen Rettungsdienst zur Verfügung gestellt wurde, löschen Feuerwehrleute am Freitag, dem 27. März 2026, in Charkiw (Ukraine) einen Brand in einem Wohnhaus, der durch einen russischen Drohnenangriff ausgelöst wurde. - keystone

Acht Menschen seien dabei verletzt worden, teilte der ukrainische Katastrophenschutz bei Telegram mit. Weitere Verletzte in der Stadt gab es demnach bei Drohneneinschlägen. In der Industrieregion Dnipropetrowsk wurde zudem eine 17-Jährige bei Artillerie- und Drohnenangriffen verletzt.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland neben der Rakete auch etwas mehr als 100 Drohnen in der Nacht ein. 93 seien abgeschossen oder mit Funkstörungen zur Landung gebracht worden, teilte die Flugabwehr mit.

Auf der Gegenseite verursachten Drohnen erneut Schäden weit im russischen Hinterland. Wie in den Nächten zuvor waren die russischen Ostseehäfen Primorsk und Ust-Luga Ziel der Attacken. Alexander Drosdenko, Gouverneur des Umlands der Millionenstadt St. Petersburg, sprach von 36 abgeschossenen Drohnen. Folgen nannte er nicht. Dem ukrainischen Internetportal Exilenova zufolge sind erneut Brände in den Häfen ausgebrochen, die für Russlands Ölexport wichtig sind.

Zudem traf es eine Phosphatfabrik und ein Stahlwerk in der Grossstadt Tscherepowez im nordrussischen Gebiet Wologda. Acht Einschläge habe es in der Region gegeben, schrieb Gouverneur Georgi Filimonow. Das Phosphatwerk Apatit ist für die russische Düngemittel- sowie Sprengstoffproduktion wichtig. Das Stahlwerk, das zum Konzern Severstal gehört, ist nach Angaben der Leitung weiter in Betrieb. Ernsthafte Beschädigungen gebe es nicht, hiess es.

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