Gericht

    Utøya-Attentäter Breivik unterliegt erneut vor Gericht

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    Norwegen,

    Anders Behring Breivik scheitert erneut mit seiner Klage über strenge Haftbedingungen.

    Anders Behring Breivik muss im Gefängnis bleiben. Foto: Ole Berg-Rusten/NTB/dpa
    Breivik scheiterte vor Gericht erneut mit einer Klage über die strengen Gefängnisbedingungen. (Archivbild) - dpa-infocom GmbH

    Der verurteilte Massenmörder Anders Behring Breivik ist vor Gericht erneut mit einer Klage über seine strengen Bedingungen im Gefängnis gescheitert. Das Borgarting-Berufungsgericht in Oslo urteilte, dass die Haftbedingungen des Rechtsterroristen nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstossen. Eine Osloer Vorinstanz hatte Breiviks Menschenrechtsklage gegen den norwegischen Staat bereits im Februar abgewiesen.

    Dagegen war der 45-Jährige vor dem Borgarting in Berufung gegangen. Breivik hatte am 22. Juli 2011 eine Autobombe im Osloer Regierungsviertel gezündet. Und im Anschluss auf der Insel Utøya ein Massaker in einem Sommerlager der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei angerichtet.

    Schlimmste Gewalttaten Norwegens Nachkriegszeit

    77 Menschen wurden bei den Terroranschlägen insgesamt getötet. Die Anschläge gelten als die schlimmsten Gewalttaten der norwegischen Nachkriegszeit. Breivik war dafür 2012 zur damaligen Höchststrafe von 21 Jahren Sicherheitsverwahrung mit einer Mindestdauer von zehn Jahren verurteilt worden.

    Über seine Haftbedingungen hat er sich seitdem immer wieder beschwert. Er meint, die jahrelange Isolationshaft verstosse gegen seine Menschenrechte und habe ihm geschadet. Norwegische Gerichte haben die Klage bereits mehrmals abgewiesen.

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