Im Prozess um die Tötung eines Tankstellenmitarbeiters im Streit um die Maskenpflicht wird am Dienstag (09.00 Uhr) vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach das Urteil erwartet.
Angeklagter im Gerichtssaal
Angeklagter im Gerichtssaal - POOL/AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Laut Anklage fühlte sich N. durch die Coronaregeln belastet, machte sein Opfer nach einer verbalen Konfrontation beim Einkauf für die Gesamtsituation mitverantwortlich und erschoss ihn schliesslich..

Der 50-jährige Mario N. ist wegen Mordes angeklagt, nach Überzeugung der Anklage hat er den Beschäftigten im September 2021 in Idar-Oberstein erschossen. Die Tat löste bundesweit Entsetzen aus.

Laut Anklage fühlte sich N. durch die Coronaregeln belastet, machte sein Opfer nach einer verbalen Konfrontation beim Einkauf für die Gesamtsituation mitverantwortlich und erschoss ihn schliesslich. N. gestand die Vorwürfe und äusserte Bedauern. Im Prozess forderte die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Die Verteidigung plädierte hingegen auf Totschlag. Ein konkretes Strafmass nannte sie nicht und gab an, dass eine verminderte Schuldfähigkeit nicht auszuschliessen sei.

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