Seit Tagen ist Sizilien von schlimmen Unwettern betroffen, die bereits mehrere Todesopfer forderten. Jetzt wird ein Wirbelsturm erwartet.
Ein Auto steckt, einen Tag nachdem Sizilien von einem heftigen Unwetter mit Überschwemmungen heimgesucht wurde, unter einer Unterführung an einer Mauer fest. Foto: Andrea Di Grazia/LaPresse/AP/dpa
Ein Auto steckt, einen Tag nachdem Sizilien von einem heftigen Unwetter mit Überschwemmungen heimgesucht wurde, unter einer Unterführung an einer Mauer fest. Foto: Andrea Di Grazia/LaPresse/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Feuerwehr auf Sizilien rückte in 24 Stunden über 160 Mal aus.
  • Grund dafür sind schwere Unwetter, die die Insel seit Tagen heimsuchen.
  • Meteorologen erwarten nun am Freitag erneut einen Wirbelsturm.

Unwetter im Osten Siziliens haben zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr geführt. Die Rettungskräfte in Catania und Syrakus rückten binnen 24 Stunden rund 160 Mal aus. Das teilte die Feuerwehr am Freitagmorgen auf Twitter mit.

In der Nacht habe sich der Regen auf der italienischen Insel verstärkt. Dies erklärte der Chef der Zivilschutzbehörde Siziliens, Salvo Cocina, am Freitag im öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Rai 1. Ein Wirbelsturm bewege sich in Richtung Insel.

Im Wetterbericht der Luftwaffe sagten die Meteorologen für Freitag weiter starken Regen und kräftige Winde voraus.

Unwetter forderten mehrere Menschenleben

Eine Bewohnerin einer kleinen Stadt am Fusse des Ätna sagte der DPA am Freitagvormittag, die Lage dort sei in Ordnung. Kritischer ist es südlich von Catania in Syrakus und Augusta. Dort standen etwa Strassen unter Wasser, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Während der Unwetter und Überflutungen der vergangenen Tage hatten auf Sizilien bislang drei Menschen ihr Leben verloren. In Catania richteten die Wassermassen schwere Schäden an und trugen ganze Autos davon. Bürgermeister Salvo Pogliese liess Schulen und nicht notwendige Geschäfte und Ämter schliessen. Auch die Strandpromenade Catanias sollte am Freitag gesperrt bleiben, da Sturmfluten befürchtet wurden.

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