Umfrage: Die meisten schränken sich beim Einkaufen ein

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Deutschland,

Vieles wird teurer, vor allem Energie - und die Heizsaison fängt gerade erst an. Viele Verbraucher greifen daher verstärkt zu Sonderangeboten oder sparen bei Freizeitaktivitäten.

Angesichts hoher Preise und Unsicherheiten in der Energiekrise schränken sich viele Verbraucher beim Einkaufen ein.
Angesichts hoher Preise und Unsicherheiten in der Energiekrise schränken sich viele Verbraucher beim Einkaufen ein. - Oliver Berg/dpa/Archiv

Öfter das mal das günstigere Produkt oder gleich etwas weniger: Beim Einkaufen schränken sich nach einer Umfrage viele Menschen ein. So griffen 60 Prozent verstärkt zu Sonderangeboten, teilte der Handelsverband Deutschland mit. Knapp jeder Zweite entscheide sich für die günstigeren Handelsmarken oder verzichte auf bestimmte Produkte.

«Die Kundinnen und Kunden sind mit Blick auf die grossen Unsicherheiten bei Energie und Preisen sehr zurückhaltend», sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Stefan Genth. Jeder Dritte geht nach der Umfrage davon aus, sich in den kommenden Monaten deutlich einschränken zu müssen. 44 Prozent gehen davon aus, dass sie den Gürtel zumindest etwas enger schnallen müssen.

Gespart werden soll demnach vor allem an Restaurant- und Gaststättenbesuchen sowie an Mode und Bekleidung. Auch bei Ausflügen und Urlaub sowie Möbeln und Einrichtungsgegenständen wollen viele stärker aufs Geld achten. Mancher Kino-, Konzert- oder Theaterbesuch könnte ausfallen.

Der Handelsverband forderte staatliche Hilfe. «Für die Handelsunternehmen ist die schlechte Verbraucherstimmung eine grosse Herausforderung», sagte Genth. Steigende Energiekosten überforderten viele Betriebe. «Wer die Branche vergisst, ignoriert ihre Bedeutung als Arbeitgeber und Kernelement der Innenstädte.»

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