Ukraine will russisches Grenzschutzboot versenkt haben
Die ukrainische Marine hat nach eigenen Angaben mit einer Seedrohne ein Schiff des russischen Grenzschutzes im Schwarzen Meer versenkt. Zum Einsatz gekommen sei ein unbemanntes Schnellboot des Typs Sargan-3000, teilten die Seestreitkräfte auf Facebook mit. An Bord des russischen Schiffs habe es Tote und Verletzte gegeben.

Das Gefecht fand demnach vor der russischen Küste bei Noworossijsk statt. Aus Russland gab es keine Bestätigung für die Angaben. Dem ukrainischen Bericht zufolge handelte es sich um die 62,5 Meter lange «Isumrud», die wie alle Einheiten des russischen Grenzschutzes dem Inlandsgeheimdienst FSB untersteht.
Nach Medienberichten war das Schiff 2018 im Einsatz gewesen, um einen Durchbruch ukrainischer Marineboote durch die Strasse von Kertsch zu verhindern. Die Ukrainer wollten damit zeigen, dass sie trotz der Annexion der Halbinsel Krim durch Russland 2014 weiter das Recht auf freie Passage in das Asowsche Meer haben. Die russischen Kräfte stoppten die ukrainischen Boote, nahmen 24 Seeleute vorübergehend gefangen, sechs von ihnen wurden verletzt.










