Ukraine Krieg

    Ukraine-Krieg: Wirtschaft um fast ein Drittel eingebrochen

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    Die ukrainische Wirtschaft ist in Folge des russischen Angriffskrieges 2022 um fast ein Drittel eingebrochen. Der Ukraine-Krieg trifft vor allem den Bau.

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    Als Folge des russischen Angriffskriegs ist die Wirtschaft in der Ukraine um fast ein Drittel eingebrochen. - Ukrinform/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die ukrainische Wirtschaft ist vom Ukraine-Krieg stark betroffen.
    • Laut einer Mitteilung ging die Wirtschaftsleistung 2022 um fast einen Drittel zurück.
    • Den stärksten Einbruch verzeichnete die Bauwirtschaft.

    Zerstörung, Blockade – und Millionen von Ukrainern haben bereits das Land verlassen. Das schlägt sich auch deutlich in der Wirtschaft nieder. Eine Branche verzeichnet mit Abstand den stärksten Einbruch.

    Nach Angaben des ukrainischen Statistikamtes ist die Wirtschaftsleistung 2022 um 29,1 Prozent gesunken. Die Exporte gingen wegen der russischen Blockade ukrainischer Seehäfen um über 40 Prozent zurück. Den stärksten Einbruch verzeichnete die Bauwirtschaft, die um zwei Drittel schrumpfte, hiess es in einer Mitteilung.

    Energiewirtschaft im Ukraine-Krieg Raketen ausgesetzt

    Die von russischen Raketen- und Drohnenangriffen besonders stark betroffene Energiewirtschaft produzierte ein Drittel weniger. Zudem hatten russische Truppen nach ihrem Einmarsch vor über 13 Monaten mehrere Kraftwerke erobert. Darunter ist auch das mit sechs Reaktoren und einer Nettoleistung von 5700 Megawatt grösste Atomkraftwerk Europas bei Saporischschja. Wegen der Gefahr durch Artilleriebeschuss musste es im September komplett heruntergefahren werden.

    Ukraine-Krieg
    Saporischschja ist das grösste AKW Europas. Seit März 2022 wird es von den Russen kontrolliert. (Archivbild) - afp

    Wegen dem Ukraine-Krieg erwarten Zentralbank und Regierung nur ein schwaches Wachstum der Wirtschaft von höchstens einem Prozent für 2023. Nach einer Inflationsrate von 26,6 Prozent im Vorjahr erwarten Regierung und Zentralbank einen weniger starken Preisanstieg für 2023. Jedoch schwanken die Prognosen zwischen 18 und 24 Prozent. UN-Angaben zufolge haben seit Kriegsbeginn mehr als acht Millionen Ukrainer das Land verlassen.

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