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    Ukraine-Krieg – Kreml über US-Dokumente: «Leaks sind interessant»

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Geleakte Dokumente der USA zeigen deren Vorgehen und Spionieren im Ukraine-Krieg. Die geheimen Papiere stossen auch im Kreml auf Interesse.

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    Erst Anfang April hatte Moskau ausgeweitet, wer alles zum «ausländischen Agenten» erklärt werden kann. Blick auf den Roten Platz und den Kreml in Moskau. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kremlsprecher Peskow bezeichnet geleakte US-Dokumente als einigermassen «interessant».
    • Eine Frage zu Russlands möglicher Beteiligung am Leak kommentiert er nicht.
    • Es sei nicht auszuschliessen, dass die USA auch Ukraine-Präsident Selenskyj ausspionieren.

    Der Kreml in Moskau verfolgt die Veröffentlichung der geheimen US-Dokumente unter anderem zum Ukraine-Krieg mit Interesse. «Die Leaks sind einigermassen interessant, alle studieren, analysieren und erörtern sie breit», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag.

    US-Medien hatten zuvor über die Inhalte aus den in sozialen Netzwerken veröffentlichten Dokumenten berichtet. Dabei gibt es auch Informationen von US-Geheimdiensten zur ukrainischen Kriegsführung.

    Peskow: Papiere zeigen US-Verwicklung in Ukraine-Krieg

    Auf die Frage zu einer möglichen Beteiligung russischer Stellen an der Veröffentlichung sagte der Kremlsprecher, dass er das nicht kommentieren könne.

    «Wir alle wissen doch, dass es hier wieder um diese Tendenz geht, Russland für alles, immer und überall zu beschuldigen und alles Russland anzuhängen», sagte Peskow. Diese Schuldzuweisung sei eine «verbreitete Krankheit», weshalb es da nichts zu kommentieren gebe.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow
    So ein Treffen sei zweifellos nötig, stimmte Dmitri Peskow dem von Trump bei seiner Nahostreise geäusserten Wunsch nach einer Begegnung russischen Agenturen zufolge zu. (Archivbild) - keystone

    Am Freitag hatte Peskow nach der Veröffentlichung der ersten Leaks gesagt, dass die Unterlagen zeigten, wie tief die USA und die Nato-Staaten in den Krieg in der Ukraine verwickelt seien.

    Auch Selenskyj ausspioniert?

    Peskow äusserte sich zu Berichten, dass auch Selenskyj von den US-Stellen ausspioniert worden sei. «Das kann man nicht ausschliessen», sagte er.

    Schon in der Vergangenheit seien Fälle bekannt geworden, in denen die USA verschiedene Staats- und Regierungschefs vor allem in den europäischen Hauptstädten ausspioniert hätten, was dann zu Skandalen geführt habe.

    2013 etwa hatte sich die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel empört gezeigt, weil ein US-Geheimdienst ihr Handy abgehört hatte.

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