Ukraine Krieg

    Ukraine-Krieg: Das sind die russischen Anti-Putin-Kämpfer

    Redaktion
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    Russland,

    Zwei Russen-Freiwilligenkorps kämpfen auf der Seite Kiews im Ukraine-Krieg. Sie haben unterschiedliche Hintergründe, aber einen gemeinsamen Feind.

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    Die Kämpfer dieser Gruppe haben Gebiete auf russchischem Boden angegriffen. - Screenshot Twitter

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zwei russische Freiwilligenkorps haben russisches Grenzgebiet angegriffen.
    • Die beiden Organisationen wollen Russland so zur Truppenverschiebung bewegen.
    • Der Kreml spricht von «Ukraine-Nationalisten», Kiew bestreitet eine direkte Beteiligung.

    Kämpfe in der westrussischen Region Belgorod sorgten zum Wochenstart für Schlagzeilen. Der Ukraine-Krieg dauert seit über einem Jahr an, doch bisher beschränkten sich die Militär-Aktionen fast ausschliesslich auf ukrainisches Gebiet.

    Hinter den Angriffen stehen aber nicht etwa Ukrainer, sondern zwei russische Freiwilligenkorps, die auf der Seite Kiews kämpfen. Einerseits hat sich die «Legion Freies Russland» (FRL) zu den Angriffen bekannt. Hinter der Organisation steht der ehemalige Duma-Abgeordnete Ilia Ponomarjow, der 2019 in die Ukraine zog.

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    Andererseits kämpft auch das «Russische Freiwilligenkorps» (RDK) auf der Seite der Ukraine. Diese Gruppierung hat einen rechtsradikalen Hintergrund und setzt sich grösstenteils aus russischen Fussball-Ultras zusammen. Laut Angaben der Gruppe habe man die Grenze zu Russland überquert, um gegen das eigene Regime zu rebellieren.

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    In Belgorod kämpfen also Russen gegen Russen – der Kreml bestreitet dies und spricht von «ukrainischen Nationalisten». Die Regierung gab bekannt, dass die russische Armee 70 davon getötet habe. Der Rest sei in die Ukraine zurückgedrängt worden.

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    Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte dieses Bild das die getöteten Kämpfer zeigen soll. - Russisches Verteidigungsministerium

    Mit den Angriffen auf russischem Boden wollen die Gruppen nicht unbedingt Gebietsgewinne erzielen. Laut Russland-Experte Gerhard Mangott geht es vor allem um folgendes: Russland dazu zu zwingen, Truppen aus der Ostukraine für den Grenzschutz abzuziehen. «Solche Angriffe wird es jetzt öfter geben», sagt er gegenüber der «Kronen Zeitung».

    Ukraine-Krieg: Kiew dementiert direkte Beteiligung

    Am Montagvormittag war die Grenzregion unter Beschuss geraten. Betroffen waren dem Belgoroder Gouverneur Gladkow zufolge die Kleinstadt Graiworon und mindestens zwei Dörfer. Mehrere Bewohner mussten mit Verletzungen ins Spital.

    Kiew hat eine direkte Beteiligung an den Angriffen in Belgorod dementiert.

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