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    Ukraine-Krieg: Armeechef fordert Panzer und Haubitzen für Sieg

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Um im Ukraine-Krieg siegen zu können, hat der ukrainische Armeechef Walerij Saluschnyj erneut Waffen von den westlichen Verbündeten gefordert.

    Walerij Saluschnyj Ukraine-Krieg
    Walerij Saluschnyj - @CityReport

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der ukrainische Armeechef Walerij Saluschnyj fordert neue Waffen für den Krieg.
    • Er brauche 300 Kampfpanzer, 700 Schützenpanzer und 500 Haubitzen, sagte er im Interview.
    • So sei es möglich, die russischen Invasoren zurückzudrängen.

    Der ukrainische Oberkommandierende Walerij Saluschnyj hat neue Waffen für einen Sieg über die russische Armee gefordert. «Ich brauche 300 Kampfpanzer, 600 bis 700 Schützenpanzer und 500 Haubitzen». Das sagte der 49-Jährige in einem Interview der britischen Zeitschrift «Economist» vom Donnerstag.

    Damit sei es möglich, die russischen Truppen im Ukraine-Krieg auf die Positionen vor dem Einmarsch am 24. Februar zurückzudrängen, sagte Saluschnyj.

    Glauben Sie an ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs?

    Derzeit erhalte er jedoch weniger Mittel, als er benötige. Grössere Operationen seien damit nicht durchführbar, trotzdem werde gerade eine neue ausgearbeitet. «Sie ist auf dem Weg», versicherte der General.

    Bald neue Grossoffensive im Ukraine-Krieg erwartet

    Zugleich rechnet Saluschnyj im kommenden Jahr mit einer neuen russischen Grossoffensive. «Im schlimmsten Fall Ende Januar», sagte er. Die Russen würden rund 200'000 frische Soldaten dafür ausbilden. Die ukrainische Armee ihrerseits bereite ebenfalls eigene Reserven dafür vor.

    Ob die Offensive im ostukrainischen Donbass starten werde, im Süden, oder aus der nördlich angrenzenden Ex-Sowjetrepublik Belarus mit Stossrichtung direkt auf Kiew, könne er noch nicht sagen. Dennoch werde die ukrainische Hauptstadt früher oder später erneut Ziel sein. «Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie Kiew erneut angreifen werden», sagte Saluschnyj.

    Russland ukraine krieg
    Russland ist im Ukraine-Krieg vielerorts unter Druck. (Symbolbild) - keystone

    Russland ist Ende Februar in die Ukraine einmarschiert. Bereits Ende März musste sich die russische Armee aus der Umgebung der Hauptstadt Kiew zurückziehen. Insgesamt haben die von Saluschnyj befehligten ukrainischen Einheiten den Russen inzwischen mehr als die Hälfte des seit Februar eroberten Territoriums wieder abgerungen. Dennoch kontrolliert Moskau einschliesslich der bereits 2014 annektierten Krim weiter gut 18 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets.

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