Tote und Verletzte nach russischem Beschuss in der Ostukraine

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Die russische Armee hat in der Ostukraine Streumunition eingesetzt. Mindestens zwei Menschen starben, weitere wurden verletzt.

    Donbass
    Kriegsschäden in Kramatorsk im Donbass. (Archivbild) - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der ostukrainischen Stadt Kramatorsk kam es zu einem russischen Angriff.
    • Mindestens zwei Menschen sind ums Leben gekommen, drei wurden schwer verletzt.
    • Daneben seien mehrere Autos und etwa zehn Wohnhäuser beschädigt worden.

    Durch einen russischen Beschuss mit Streumunition sind in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk nach örtlichen Behördenangaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Acht weitere Personen seien zudem verletzt worden, drei davon schwer, teilte der ukrainische Militärgouverneur der Region Donezk, Pawlo Kyrylenko, am Samstag auf seinem Telegram-Kanal mit.

    Den Angaben Kyrylenkos nach wurde ein Park in der Stadt und ein Bestattungsunternehmen getroffen. Daneben seien mehrere Autos und etwa zehn Wohnhäuser beschädigt worden. «Sie schiessen zielgerichtet auf die Stadt und versuchen, so viele Zivilisten wie möglich zu töten», warf er den russischen Angreifern vor.

    Kramatorsk war vor dem Krieg eine Grossstadt. Sie gehört zum Ballungsraum um Kramatorsk und Slowjansk, wo bis zum Beginn der Kampfhandlungen vor gut einem Jahr rund eine halbe Million Menschen lebten. Es ist das letzte grosse bewohnte Gebiet im umkämpften Raum Donezk, das unter der Kontrolle Kiews steht. Derzeit verläuft die Front rund 20 Kilometer östlich von Kramatorsk.

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