Tote bei russischem Luftangriff auf Industriestadt Dnipro

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Russland hat in der Nacht die südukrainischen Industriestädte Dnipro, Krywyj Rih und Pawlohrad mit ballistischen Raketen angegriffen.

    Dnipro
    Ein vom staatlichen Rettungsdienst zur Verfügung gestelltes Foto zeigt ukrainische Feuerwehrleute bei ihrem Einsatz am Ort eines russischen Angriffs auf ein Einkaufszentrum in einem Wohngebiet in Dnipro, Ukraine, am 19. September 2026. - keystone

    In Dnipro seien mindestens vier Menschen getötet und weitere sechs verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram mit. Unter den Trümmern eines getroffenen Industriebetriebs würden noch Verschüttete vermutet.

    Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf Anlagen der Metall-, Chemie-, Energie und Rüstungsindustrie in der Ukraine. Neben Raketen seien Marschflugkörper und Kampfdrohnen eingesetzt worden.

    In der ukrainischen Hauptstadt Kiew herrschte nachts mehrfach Luftalarm. Durch Drohnenangriffe seien drei Menschen verletzt worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. In einem Logistikbetrieb habe es gebrannt, ein fünfstöckiges Wohnhaus sei beschädigt worden.

    Ihrerseits griffen die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen die Raffinerie der russischen Stadt Samara an der Wolga an. In der Anlage entstand ein Brand, wie russische und ukrainische Telegramkanäle berichteten. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew schrieb auf Telegram von einem Drohnenangriff auf Industriebetriebe, der abgewehrt worden sei. Ein Mensch sei getötet worden. Es gebe Schäden an zivilen Objekten.

    Russland versucht seit mehr als viereinhalb Jahren mit einer grossangelegten Invasion, die Ukraine zu unterwerfen. Diplomatische Bemühungen um ein Kriegsende haben noch kein Ergebnis gebracht. Sie sollen heute am Rande der UN-Generaldebatte in New York fortgesetzt werden. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj wird mit US-Präsident Donald Trump sprechen.

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