2017 wurde in Paris ein Polizist ermordet. Das Sondergericht hat den Helfer des Täters nun zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
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Polizisten in Frankreich. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Karim C. tötete 2017 in Paris einen Polizisten und verletzte weitere Personen.
  • Er eröffnete das Feuer mit einem Sturmgewehr, wurde dann von der Polizei erschossen.
  • Sein Helfer wurde vom Sondergericht nun zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Der Hauptangeklagte in einem Terrorprozess um die Ermordung eines Polizisten in Paris wurde Berichten zufolge zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Der Mann hatte nach Einschätzung des Gerichts dem Attentäter Karim C. die Waffe verkauft, mit der dieser die Tat begangen hatte.

Das Sondergericht sprach den Hauptangeklagten am Donnerstag allerdings vom Terrorvorwurf frei, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Dieser hatte alle Vorwürfe bestritten und behauptet, dem Attentäter nur ein Motorrad verkauft zu haben. Karim C. hatte 2017 den Polizisten getötet und zwei weitere Ordnungshüter sowie eine Passantin verletzt.

Der Mann eröffnete mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr das Feuer und wurde dann von Polizisten getötet. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat damals für sich.

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