In einem Kindergarten im russischen Gebiet Uljanowsk erschoss ein Mann womöglich vier Menschen. Darunter befinden sich zwei Kinder – und er selbst.
Schusswaffe.
Eine Schusswaffe (Keystone) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Mann hat in Russland vier Menschen umgebracht.
  • Zwei Kinder, eine Erzieherin und der Waffenbesitzer selbst wurden erschossen aufgefunden.
  • Der Täter ist den Behörden des Gebiets Uljanowsk bereits psychisch aufgefallen.

In einem russischen Kindergarten sind zwei Kinder und eine Erzieherin von einem Mann erschossen worden. Dann habe sich der Schütze selbst getötet, teilte die Verwaltung des Gebiets Uljanowsk an der Wolga am Dienstag mit. Der Besitzer der Tatwaffe wurde erschossen in einem Waldstück in der Nähe gefunden. Eine weitere Kindergärtnerin wurde verletzt.

Angaben zum Motiv des 1996 geborenen Schützen wurden nicht gemacht. Sergej Ljulkow sagte, seines Wissens habe der Mann keine Verbindung zu den Kindern oder dem Personal des Kindergartens gehabt. Ljulkow ist der Menschenrechtsbeauftragte des Gebiets Uljanowsk.

Täter ist Behörden bekannt

Der Täter sei während des Mittagsschlafs der Kinder in das Gebäude in dem Dorf Weschkajma eingedrungen. Dann habe er das Feuer eröffnet. Der Kindergarten habe einen Alarmknopf gehabt, über den ein Hilferuf abgesetzt worden sei. Der Tatort liegt etwa 100 Kilometer westlich der Gebietshauptstadt Uljanowsk.

Der Schütze war den Behörden als psychisch auffällig bekannt. Die Tatwaffe, eine doppelläufige Schrotflinte, gehörte einem anderen Mann. «Der Besitzer der Flinte ist tot, seine Leiche wurde gefunden – er war 68 Jahre alt. Ermittler klären die Umstände seines Todes», sagte Vizegouverneur Alexander Korobko der Agentur Tass.

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